Magnon

Illustration eines ferromagnetischen Magnons
Illustration eines ferromagnetischen Magnons

Als Magnon bezeichnet man den elementaren Anregungszustand einer magnetischen Spinwelle in Festkörpern. Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein einer magnetischen Ordnung, also einer Kopplung zwischen den magnetischen Momenten der Gitteratome, welche zu bevorzugten Ausrichtungen der Momente zueinander führt (z.B. parallel bei Ferro- oder antiparallel bei Antiferromagneten). Die Energie für wellenartige Anregungen der geordneten Momente ist wie bei den elastischen Gitterschwingungen, den Phononen, gequantelt. Deshalb wählt man für die kleinstmögliche Anregung die analoge Bezeichnung Magnon.

Da es sich bei einem Ferromagneten um eine spontan gebrochene Symmetrie handelt, kann man die Magnonen als die zugeordneten Goldstonebosonen identifizieren.

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