Marc Okrand, Linguist in Berkeley, ist der Erfinder der klingonischen Sprache. Er wurde von Paramount Pictures in den frühen 1980er Jahren eigens für die Erfindung dieser Sprache und das Coaching der Schauspieler in diversen Star-Trek-Filmen angeheuert, damit die in sich geschlossene Fremdheit und Eigenheit der Population der „Klingonen“ ästhetisch überzeugend in Drehbuch und Film umgesetzt werden könne. Okrand definierte den „Kanon“ der Sprache. Durch sein klingonisches Wörterbuch und andere diesbezügliche Produkte wurde er berühmt.
Er steht in engem Kontakt mit dem Klingon Language Institute, und hat auch Spaß daran, regelmäßig neue Klingonische Vokabeln für dieses zu kreieren.
Ursprünglich arbeitete Okrand an Sprachen amerikanischer Indianer, wobei er auch für Klingonisch fündig wurde. Der ungewöhnliche Laut tlh (IPA: [t͡ɬ]) im Klingonischen ist zum Beispiel Teil des phonetischen Inventars von Nahuatl. Der Name der Klingonen (tlhIngan) beginnt mit diesem Laut.
Für den Disney-Film Atlantis erarbeitete er die Sprache von Atlantis.