Meissner-Körperchen (nach Georg Meissner) gehören zu den schnell-adaptierenden (RA, rapidly adapting) Mechanorezeptoren, sie feuern nur bei Bewegungen, bzw. Veränderungen der Reizstärke. Es sind also Geschwindigkeitsrezeptoren. Sie reagiert empfindlich auf Berührung. Sie signalisieren das Eindrücken der Haut, passen sich aber der neuen, tieferen Position des Teststabs an, und geben somit keine Signale mehr weiter. Mit dem Meissner-Körperchen können wir die Oberflächenstruktur und deren Ausdehnung von Gegenständen und Objekten wahrnehmen.
In der behaarten Haut findet man keine Meissner-Körperchen, ihre Funktion übernehmen die Haarfollikel-Sensoren.
Es ist besonders zahlreich in den Fingerkuppen, in der Zungenspitze, in den Lippen und den Genitalien vorhanden.
Andere Rezeptoren in der Haut:
http://www.julius-ecke.de/bilder/Anatomie/60_Sinnesorgane/Meissner_K%F6rperchen.htm Illustration
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Brockhaus-1911: Pacinische Körperchen · Vatersche Körperchen · Malpighische Körperchen · Meißnersche Körperchen
Herder-1854: Pacinische Körperchen
Meyers-1905: Müllersche Körperchen · Pacinische Körperchen · Vatersche Körperchen · Cornalĭasche Körperchen · Malpighische Körperchen · Meißnersche Körperchen
Pagel-1901: Meissner, Paul · Meissner, Georg
Pataky-1898: Meissner, Frl. Marie · Meissner, Frau Fanny · Meissner, Auguste
Pierer-1857: Malpighische Körperchen u. Pyramiden · Pacinische Körperchen