Der Begriff Melkerknoten bezeichnet eine gutartige virale Erkrankung, die auf der ganzen Welt auftritt und durch das Parapoxvirus bovis 2 (ein Parapoxvirus) hervorgerufen wird.
Die Infektion äußert sich durch die Bildung zahlreicher Flecken oder Rötungen an Händen und Unterarmen. Innerhalb von wenigen Tagen entwickeln sich die Flecken zu bräunlich-roten erbsengroßen Knötchen. In der Mitte der häufig nässenden Knoten findet man eine nabelförmige Einsenkung. Die Haut um den Herd herum ist hellrot und reizlos. Melkerknoten heilen von selbst nach 6 bis 8 Wochen ab. Sie hinterlassen keine Narben. Der Heilungsprozess kann unterstützt werden, indem man die Knoten zum Austrocknen bringt.
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