Mersch ist ein Stadtteil von Jülich im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.
Der Stadtteil hatte am 30. Juni 2006 insgesamt 806 Einwohner. Ortsvorsteher ist Heinrich Schaaf ( UWG JÜL ).
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Im Westen liegt Broich, im Norden Sevenich (Gemeinde Titz), im Osten Serrest und im Süden Pattern, das mit der Bebauung in Mersch übergeht.
Der Orstname Mersch entspringt dem Wort "Maar" (mit Wasser gefüllte, kreisförmige Vertriefung). Die Umgebung von Mersch war ein Hochmoor, durch das die einzige direkte Straße nach Köln führte. Noch im späten Mittelalter war Mersch dafür bekannt, dass Reisende bei der Durchquerung dieses Sumpfgebietes von Wegelagerern überfallen und ausgeplündert wurden.
Die Merscher Hauptstraße ist die "Alte Reichsstraße". Diese entspricht der alten Bundesstraße 1, die in großen Teilen dem Verlauf einer uralten Handelsroute, von der belgischen Nordseeküste bis in die russische Stadt Nowgorod führte.
Am 1. Januar 1972 wurde Mersch durch das Aachen-Gesetz Stadtteil von Jülich.
Im Ort gibt es die Kindertagesstätte "Spatzennest".
1956 errichtete die Bundespost für die Deutsche Welle eine Sendeanlage zwischen Jülich und Mersch auf der "Merscher Höhe"". Die 100 kw-Sender wurden zwischen 1985 und 1993 durch zehn neue PDM-Sender von Telefunken (S4001) ersetzt. Durch Neuorientierung der Deutschen Welle wurden 1996 insgesamt 90% der Sendezeit frei. Jetzt senden über 100 Anbieter von dieser Anlage aus ihre Radioprogramme in alle Welt.
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