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Die Messwertumkehrspanne eines Messgerätes ist der Unterschied der Anzeigen für dieselbe Messgröße, wenn einerseits mit steigenden und andererseits (also sowohl als auch, innerhalb eines Messvorganges) mit fallender Anzeige gemessen wird. Verantwortlich ist ein meist vorhandenes Spiel innerhalb der Messgeräte, welches meist mechanisch bedingt ist.
Ein Voltmeter misst eine beliebige Spannung, die größer als 1 Volt ist. Die Spannung fällt auf 1 Volt und bleibt dann konstant. Das Voltmeter zeigt zum Beispiel 1,1 Volt an. Dann sinkt die Spannung weiter und steigt schließlich wieder auf 1 Volt und bleibt dann konstant. Nun zeigt das Voltmeter nur 0.95 Volt. Die Messwertumkehrspanne beträgt 0.15 Volt.
Hier wird angenommen, dass das Messwerk ansonsten keine Fehler aufweist, was in der Realität nie stimmt, weshalb man eben in einem Vorgang die steigende und fallende Spannung messen muss um die Messwertumkehrspanne zu bestimmen.
Die Ursache ist, dass der Zeiger bei Änderungen immer etwas zu früh "steckenbleibt", wenn die korrigierende Kraft nicht mehr die Haftreibung übersteigt.