Microsoft Office

Redundanz
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Microsoft Office
Entwickler: Microsoft Corporation
Aktuelle Version: Office 2007 (Win)/2004 (Mac)
(2006/2004)
Betriebssystem: Microsoft Windows XP, Microsoft Windows Vista, Mac OS, Mac OS X
Kategorie: Office-Paket
Lizenz: Proprietär
Deutschsprachig: ja
Website: Office Win Office Mac

Microsoft Office ist das Office-Paket der Firma Microsoft für Microsoft Windows und Mac OS. Für unterschiedliche Aufgabenstellungen werden verschiedene Suiten angeboten, die sich in den enthaltenen Komponenten und im Preis unterscheiden.

Inhaltsverzeichnis

Komponenten

Folgende Client-Komponenten gehören zum derzeitigen Microsoft Office System, die teilweise in verschiedenen Editionen erhältlich sind, sowie zum Großteil auch oder nur als Einzelprogramme:

Folgende Programmteile sind ausschließlich für Windows erhältlich:

Nur Macintosh, für Windows nur einzeln und nicht als Officekomponente erhältlich:

Folgende Komponenten waren in älteren Versionen der Professional-Edition des Microsoft Office enthalten.

Office-Suiten

Die aktuelle Version Microsoft Office 2007 für Windows wird in verschiedenen Zusammenstellungen, Suiten genannt, angeboten. Diese unterscheiden sich in der Zielgruppe, der Zusammenstellung und dem Preis.

Privatkunden

  • Office Basic 2007: Word, Excel, Outlook (OEM-Version mit neuen Rechnern)
  • Office Home and Student 2007: Word, Excel, PowerPoint, OneNote
  • Office Standard 2007: Word, Excel, PowerPoint, Outlook
  • Office Small Business 2007: Word, Excel, PowerPoint, Publisher, Outlook mit Business Contact Manager (BCM)
  • Office Professional 2007: Word, Excel, PowerPoint, Publisher, Access, Outlook mit BCM
  • Office Ultimate 2007: Word, Excel, PowerPoint, Publisher, Access, OneNote, Outlook mit BCM, InfoPath, Groove, div. Zusatzprodukte

Firmenkunden (nur Volumenlizenz)

  • Office Professional Plus 2007: Word, Excel, PowerPoint, Publisher, Access, Outlook, InfoPath, div. Zusatzprodukte
  • Office Enterprise 2007: Word, Excel, PowerPoint, Publisher, Access, OneNote, Outlook, InfoPath, Groove, div. Zusatzprodukte [1]

Für Mac sind die Varianten Standard, Professional und SSL (Education-Version) erhältlich.

Marktstatus

Microsofts Office-Suite nimmt in den USA und in Europa eine marktbeherrschende Stellung ein; die Komponenten Microsoft Word, Microsoft Excel, Microsoft Access, Microsoft PowerPoint und Microsoft Outlook (Windows) bzw. Microsoft Entourage (Mac) bilden in heutigen Büroumgebungen den De-facto-Standard in ihren jeweiligen Anwendungsfeldern und haben ehemals konkurrierende Produkte wie die Textverarbeitung WordPerfect (WordPerfect Corporation, dann Novell, jetzt Corel), die Tabellenkalkulationen Quattro Pro (Borland, jetzt Corel) und 1-2-3 (Lotus) sowie das Datenbankverwaltungssystem Paradox (Borland, jetzt Corel) verdrängt.

Der HTML-Editor Microsoft FrontPage ist die weltweit meistverkaufte Software in ihrem Marktsegment, trotzdem wird es in dieser Form nicht mehr weiter entwickelt, sondern als „Microsoft Office SharePoint Designer 2007“ in der nächsten Office-Version mit neuen Aufgaben versehen werden.

Versionen

Apple Macintosh

Die erste Version von Microsoft Office mit Word, Excel und PowerPoint erschien 1989 ausschließlich für den Apple Macintosh. Die aktuelle Macintosh-Version ist seit Juni 2004 Microsoft Office 2004. und löste das im Jahr 2001 erschienene Microsoft Office v.X ab, die erste Version für Mac OS X. Die letzte Versionen für Mac OS Classic waren Microsoft Office 98 und Microsoft Office 2001.

Office:mac kommt meistens ein Jahr nach Veröffentlichung einer neuen Office für Windows-Version heraus und bietet durch den Vorsprung häufig weitere Funktionen an als das entsprechende Windows-Pendant. Die nächste Version Office 2008 wird derzeit mit XCode komplett überarbeitet und ist für Mitte 2007 angekündigt. Das Ziel ist die Prozessorunabhängigkeit, so dass Office nativ auf Intel- wie auch auf PowerPCs läuft (Universal Binary).

Microsoft Windows

Die erste Windows-Version erschien 1991. 1994 kam Office 4.x auf den Markt, das in seiner letzten Version 4.2 (=Standard) bzw. 4.3 (=Professional) die damals schon sehr verbreiteten Einzelprogramme Word 6.0, Excel 5.0, PowerPoint 4.0 bündelte und welche in einem Installationprogramm vereint installiert werden konnten. Der Professional-Version lag zusätzlich Access 2.0 bei, welches getrennt installiert werden musste.

Im Jahr 1995 erschien Microsoft Office 95 (Office 7), zum ersten Mal teilten sich alle Komponenten die Versionsnummer „7.0“, welche der kleinste gemeinsame Nenner war. Zudem war auch Access im Installationsprogramm integriert. Diese Version lief nur noch auf 32-Bit-Betriebssystemen. Vorausgesetzt war ein 386er-PC mit installiertem Windows 95 beziehungsweise Windows NT 3.51. Ende 1996 kam Microsoft Office 97 (Office 8), welches jetzt einen 486er-PC voraussetzte. Beim Mitte Juni 1999 erschienenden Microsoft Office 2000 (Office 9) war ein Pentium-Prozessor vorausgesetzt, der Support für Windows NT 3.51 entfiel, es war fortan Windows NT 4 SP 6 vonnöten. Ende Mai 2001 kam Microsoft Office XP (Office 10). Seit Office XP verlangt die Windows-Version eine Aktivierung per Internet oder Telefon, ansonsten stellt das Programm nach einigen Starts seine Funktion ein. Die Unterstützung für Windows 95 wurde fallen gelassen. Es war das letzte Office-Paket, welches auf MS-DOS-basierenden Betriebssystemen lief (Windows 98 und ME).

Am 21. Oktober 2003 kam für die Windows-Umgebung Microsoft Office 2003 (Office 11) in den Handel. Dort wurde auch die Technologie InfoPath eingeführt, die das Erstellen und Erfassen von Formularen und deren Daten ermöglicht. Die 2003er-Version unterstützte nur noch Betriebssysteme auf NT-Basis, wobei mindestens Windows 2000 verwendet werden musste.

Die neueste Version (für Windows-Rechner) ist (2007 Microsoft Office System), das gleichzeitig mit dem neuen Betriebssystem Windows Vista erschien. Für Firmenkunden ist diese Version seit dem 30. November 2006 erhältlich, für Endverbraucher seit dem 29. Januar 2007. Ziel des neuen Office 2007 ist es, die Bedienung der Office-Programme benutzerfreundlicher zu gestalten. Statt der von Version zu Version umfangreicher und somit auch unübersichtlicher gewordenen Menüs und Toolbars (in Office 2003 31 Stück) werden nun Schaltflächen übersichtlich auf der Multifunktionsleiste („Ribbon“) angeordnet. Das Dateiformat basiert nun auf OpenXML. Office 2007 setzt als Betriebssystem Windows XP SP2, Windows Vista oder Windows Server 2003 voraus.

Schülerversionen

Seit Office XP (Win) bzw. Office X (Mac) gab es zusätzlich eine günstige SSL-Version (Schüler, Studierende und Lehrkräfte), die Word, PowerPoint, Excel und Outlook bzw. Entourage enthielt. Diese wurde mit der Version 2007 auf alle Privatanwender ausgeweitet, enthält (in der Windows-Version) nun aber OneNote statt Outlook (die Mail-Funktion wird von Vista Mail übernommen).

Lokalisierungen

Microsoft Office wurde in verschiedenen Sprachen lokalisiert. Weitere lassen sich unter Windows durch so genannte Language Packs einspielen. In der Schweiz wird Office in Deutsch, Französisch und Italienisch sowie Rätoromanisch angeboten. Seit Sommer 2006 kann ein Language Pack inklusive Rechtschreib- und Grammatikprüfung für Rätoromanisch heruntergeladen werden [2]. Das englische Original-Produkt für Windows kann mit sogenannten MUI-Packs multilingual gemacht werden, sodass jeder Benutzer für sich aus der Liste installierter Sprachen die für ihn passende aussuchen kann, ohne die anderen Benutzer zu beeinträchtigen.

Hinzu kommen noch Versionen für Dialekte, die auf dem MUI-Interface aufsetzen und von interessierten Verbänden in Kooperation mit Microsoft realisiert werden können. So wurde im Frühjahr 2007 eine elsässische Version vom Amt für Sprache und Kultur im Elsass (Office pour la Langue et la Culture d'Alsace, OLCA) vorgestellt. [3]

Siehe auch

Office-Paket für einen Überblick über Office-Pakete verschiedener Hersteller.

Quelle

  1. [1] Vergleich der Office-Suiten, aufgerufen am 9. Februar 2007
  2. [2]
  3. Bericht über die elsässische Sprachversion auf heise.de

Weblinks


Quelle:
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