Mittelamerika

Karte Mittelamerikas inklusive Mexiko
Karte Mittelamerikas inklusive Mexiko

Mittelamerika umfasst die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika sowie die Westindischen Inseln und reicht im Norden geologisch und geographisch bis zum Isthmus von Tehuantepec in Mexiko. Historisch gesehen kann Mittelamerika als eigenständiger Kontinent betrachtet werden, geographisch jedoch ist es eine Großregion Nordamerikas. Das Festland Mittelamerikas zwischen dem Isthmus von Tehuantepec und dem Isthmus von Darién bzw. der Atratosenke an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien bezeichnet man als Zentralamerika. Nicht zur Landbrücke gehören die Kleinen und Großen Antillen.

Im deutschsprachigen Raum wird ganz Mexiko zu Mittelamerika gezählt.[1]

Auf der Landbrücke wird neben verschiedenen indigenen Sprachen überwiegend Spanisch gesprochen. Einzige Ausnahme ist das englischsprachige Belize sowie die Ostküste von Nicaragua, die trotz starker Zuwanderung von spanischsprachigen Mestizen und Spaniern nach wie vor überwiegend von englischsprachigen Garifunas bewohnt wird.

Auf den Inseln der Karibik werden Englisch, Französisch, Spanisch und Niederländisch gesprochen.

Die Bewohner Mittelamerikas stammen von den einheimischen Indianern (auf dem Festland – die karibischen Ureinwohner sind fast ausgerottet), den eingewanderten Europäern und afrikanischen Sklaven ab.

Siehe auch

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Portal: Mittelamerika – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Mittelamerika

Einzelnachweis

  1. Meyers Lexikon

Weblinks

Wiktionary
Wikimedia-Atlas: Mittelamerika – geografische und historische Karten
Wiktionary
Wiktionary: Mittelamerika – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
Wiktionary
Wiktionary: Zentralamerika – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
Quelle:
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