| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Tirschenreuth | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Mitterteich | |
| Koordinaten: | 49° 56′ N, 12° 14′ O | |
| Höhe: | 502–632 m ü. NN | |
| Fläche: | 39,35 km² | |
| Einwohner: | 7094 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 180 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 95666 | |
| Vorwahl: | 09633 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TIR | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 77 141 | |
| Stadtgliederung: | 8 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Kirchplatz 12 95666 Mitterteich |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Roland Grillmeier (CSU) | |
Mitterteich ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Mitterteich.
Mitterteich ist die Glas- und Porzellanstadt des Oberpfälzer Stiftlandes.
Inhaltsverzeichnis |
Mitterteich wurde erstmals 1185 mit dem Namen "Dich" in einer päpstlichen Schutzbulle erwähnt. Das Dorf gelangte 1277 in den Besitz des Klosters Waldsassen. 1501 erhielt Mitterteuch als Neugründung des Klosters an der Straße von Nürnberg nach Eger Marktrechte. Diese Marktrechte wurden am 12. August 1516 um die Rechte, Bier auszuschenken und Wochenmärkte abzuhalten, erweitert. Gleichzeitig wurde Mitterteich von Abt Andreas Metzel das (mit Unterbrechung) bis heute verwendete Wappen verliehen. Zudem bekamen die Mitterteicher das Recht, die niedere Gerichtsbarkeit auszuüben. Im Jahre 1565 wurde in Mitterteich eine eigene lutherische Pfarrei errichtet. Durch neue Marktfreiheiten ab 1568 wuchs die wirtschaftliche Bedeutung des Marktes weiter. Es durften nun z.B. Salzhandel betrieben und Viehmärkte abgehalten werden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Marktgemeinde fast völlig zerstört. Eine katholische Pfarrei wurde 1665 gegründet. Durch die Inbetriebnahme der Eisenbahnlinien Mitterteich-Eger und Schwandorf-Mitterteich in den Jahren 1864 und 1865 brach auch in Mitterteich das Industriezeitalter an. 1882 siedelte sich eine Glashütte an, die mit der Produktion von Spiegel- und Tafelglas begann. 1886 wurde von Ludwig Lindner die erste Porzellanfabrik gegründet (spätere Porzellanfabrik Mitterteich AG), der 1899 eine weitere (Porzellanfabrik Julius Rother) folgte. Seit 1932 ist Mitterteich eine Stadt. Im Jahr 1951 wurde eine Knabenschule neu erbaut, 1964 folgte der Neubau der Grundschule und schließlich 1973 eine neue Hauptschule. 1988 wurde mit einer umfassenden Stadtsanierung zur Verschönerung des Stadtbildes begonnen.
In Mitterteich gibt es eine katholische und eine evangelisch-lutherische Pfarrei. Die katholische Pfarrkirche St. Jakob wurde 1890 errichtet, die evangelische Kirche im Jahre 1897.Beide im Neo-Romanischen Stil. Die Mehrheit der Mitterteicher gehört der römisch-katholischen Konfession an.
In Mitterteich ist der Brauch des Oierhiartns besonders lebendig geblieben.
Mitterteich liegt an der A 93, der B 15 und der B 299. Die nächsten Bahnstationen sind Wiesau (Strecke München-Hof-Berlin) und Marktredwitz (Strecke Nürnberg-Hof).
In Mitterteich befindet sich die Lagerhalle Landessammelstelle Bayern (LBA) sowie die Lagerhalle für die Zwischenlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus kerntechnischen Anlagen in Bayern (EVU-Lagerhalle). Die Anlage ist seit Juli 1987 in Betrieb.
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