| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Westerwaldkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Montabaur | |
| Koordinaten: | 50° 26′ N, 7° 50′ O | |
| Höhe: | 230 m ü. NN | |
| Fläche: | 33,61 km² | |
| Einwohner: | 12.518 (30. Juni 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 372 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56410 | |
| Vorwahl: | 02602 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WW (alt: MT) | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 43 048 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Konrad-Adenauer-Platz 8 56410 Montabaur |
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| Webpräsenz: | ||
| Stadtbürgermeister: | Klaus Mies (CDU) | |
| Lage der Stadt Montabaur im Westerwaldkreis | ||
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Montabaur (Aussprache: /ˈmontabauɐ/) ist die Kreisstadt des Westerwaldkreises in Rheinland-Pfalz. Die Stadt ist gleichzeitig Verwaltungszentrum der gleichnamigen Verbandsgemeinde, der weitere 24 Gemeinden angehören. Überregional bekannt ist die Stadt durch ihr auffällig gelbes Schloss, den ICE-Bahnhof an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main und das Unternehmen United Internet, zu dem u. a. 1&1, GMX und WEB.DE gehören.
Inhaltsverzeichnis |
Montabaur hat sieben Stadtteile. Nördlich liegt Eschelbach, im Westen liegen die Stadtteile Horressen und Elgendorf. Nach Süden hin, entlang des Gelbachtals, liegt der Wallfahrtsort Wirzenborn, weiter die Orte Reckenthal, Bladernheim und Ettersdorf.
Im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend: Dernbach, Staudt, Heiligenroth, Großholbach, Girod, Steinefrenz, Heilberscheid, Isselbach, Stahlhofen, Untershausen, Holler, Niederelbert, Arzbach, Kadenbach und Hillscheid
Montabaurs Altstadt zeichnet sich durch den neugotischen Rathausbau Roter Löwe, durch zahlreiche Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert und die große spätgotische katholische Pfarrkirche aus. Die mittelalterliche Stadtmauer ist in Resten erhalten, darunter auch der sogenannte Wolfsturm.
Die Stadthalle Montabaur ist für verschiedene Veranstaltungen wie Tagungen, Konferenzen, Konzerte, Theater und Events geeignet. Der historische Wolfsturm steht den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Montabaur zur Verfügung und kann für eigene Zwecke gemietet werden.
Das Schloss Montabaur bis 1945 Sitz des Landratsamtes des Unterwesterwaldkreises, dann Sitz der Bezirksregierung Montabaur, heute Schulungszentrum der Raiffeisen- und Volksbanken, es liegt gut sichtbar in der Mitte der Stadt auf dem Schlossberg (321 m ü NN).
siehe auch: Geschichte der Stadt Montabaur
Die Kleinstadt hat eine Geschichte, die sich bis ins Jahr 959 nachweisen lässt, mit dem Kastell Montabaur, castellum Humbacense. Der Trierer Erzbischof Dietrich von Wied, um 1217 von einem Kreuzzug aus dem Heiligen Land zurückgekehrt, ließ die zerstörte Burg humbacense wieder aufbauen und nannte diese, wegen der Ähnlichkeit mit dem Berg Tabor in Israel, der als Ort der Verklärung Christi gilt, Mons Tabor, woraus Montabaur wurde. 1291 verlieh König Rudolf von Habsburg (1218 bis 1291) Montabaur zusammen mit Welschbillig, Mayen, Bernkastel und Saarburg die Stadtrechte.
Montabaur war bis 1968 Verwaltungssitz einer der fünf Regierungsbezirke, die bei Bildung des Landes Rheinland-Pfalz 1946 eingerichtet wurden.
Bis Anfang 2004 war Montabaur darüber hinaus mit der Westerwaldkaserne ein Bundeswehrstandort, an dem in erster Linie Instandsetzungseinheiten stationiert waren.
Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen:
Boden | Daubach | Eitelborn | Gackenbach | Girod | Görgeshausen | Großholbach | Heilberscheid | Heiligenroth | Holler | Horbach | Hübingen | Kadenbach | Montabaur | Nentershausen | Neuhäusel | Niederelbert | Niedererbach | Nomborn | Oberelbert | Ruppach-Goldhausen | Simmern | Stahlhofen | Untershausen | Welschneudorf