| Monte Cinto | |
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Monte Cinto von der Ercuhütte (Refuge de l'Ercu, 1.667 m), von Südost aus gesehen. |
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| Höhe | 2.706 m |
| Lage | Korsika, Frankreich |
| Gebirge | Cinto-Massiv |
| Geographische Lage | 42° 23′ N, 8° 56′ O |
| Normalweg | Bergtour |
| Besonderheiten | höchster Berg Korsikas |
Der Monte Cinto (kors. Cintu) ist der Hauptgipfel des Cinto-Massivs und die höchste Erhebung Korsikas. Er befindet sich zwischen dem Asco-Tal im Norden und dem Golo-Tal im Süden. Der Gipfel selbst besteht vor allem aus Granitsteinblöcken und Geröll. Etwas südlich liegt der kleine Bergsee Lac Cinto (Lac du Cinto).
Der Gipfel ist von November bis Mai meist durchgehend mit Schnee bedeckt, jedoch nicht vergletschert. Von Dezember bis April ist in der Region rund um den Berg auch Wintersport möglich. Sogar im Juli sind manchmal noch Schneereste zu erkennen, die jedoch bis zum September meistens komplett weggeschmolzen sind.
Die erste überlieferte touristische Besteigung erfolgte durch Édouard Rochat und Gefährten über die Südseite am 6. Juni 1882.
Ein etwa fünfstündiger Aufstieg erfolgt von Haut Asco oder ein etwa achtstündiger von Calacuccia aus.
Von Calacuccia aus führt eine 7,5 km lange Schotterpiste bis auf etwa 1.650 m, wo sich ein großer Parkplatz befinden. Der Anstieg lässt sich so auf 3½ Stunden verkürzen. Befahrbar ist die Schotterpiste allerdings nur mit einem geländetauglichen Fahrzeug. Die Schotterpiste eignet sich auch als Mountainbikestrecke. Der Weiterweg erfolgt über einen kleinen Rücken zur Ercuhütte (1.667 m), und von dort im Wesentlichen dem Südostgrat folgend über den gut mit Steinmännern markierten Weg in leichter Blockkletterei zum Gipfel.
Da der korsische Weitwanderweg GR20 in Haut Asco vorbeiführt, ist das Gebiet vor allem im Sommer sehr gut besucht.
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