Mouloud Feraoun (* 8. März 1913 im Bergdorf Tizi Hibel in der Region Große Kabylei (Algerien) als Sohn von Bauern; † 15. März 1963 in Algier als Opfer eines Kommandos der O.A.S.) war ein algerischer Schriftsteller französischer Sprache, der zum Teil autobiografische Romane über das Schicksal afrikanischer Arbeiter in Frankreich schrieb. Sein Vater arbeitete zeitweise in Frankreich in einer Mine von Lens. Nach dem Studium arbeitete Feraoun als Lehrer in Tizi Hibel, später außerhalb der Kabylei als Schuldirektor. Für seinen Roman "Le fils du pauvre" erhielt er den Grand Prix littéraire von Algier. Für seinen Roman "Vergeltung unter Tage" erhielt er den Prix Populiste.