Die Museen für Kommunikation, die seit 1995 in der Museumsstiftung für Post und Telekommunikation organisatorisch zusammengefasst sind, gibt es vier mal in Deutschland. Die Museen sollen die unterschiedlichen Wege und Durchführung von Kommunikation damals und heute aufzeigen. Von der Museumsstiftung wird ebenfalls das Archiv für Philatelie in Bonn geführt.
Die vier Museen mit den Standorten
haben jeweils ihre eigene Geschichte und wurden erst 1995 im Zuge der bundesdeutschen Postreform organisatorisch zusammengefasst.
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Das Museum für Kommunikation Berlin versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Unterhaltung. Zahlreiche interaktive Stationen führen in zentrale Fragen der Kommunikationsgeschichte ein. In seiner Schatzkammer präsentiert das Museum kostbare Exponate, allen voran die Blaue Mauritius. Das Museum befindet sich in der Leipziger Straße 16 (Koordinate 52° 30' 35" N 13° 23' 13" O).
Das ehemalige Bundespostmuseum gehört zu den ersten Museen am Frankfurter Museumsufer. 1990 wurde der Neubau eröffnet. Das Museum für Kommunikation Frankfurt setzt Kommunikation kunstvoll in Szene: Im mehrfach preisgekrönten Museumsbau am Schaumainkai erhält das Publikum einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Kommunikation. Als Besonderheit gelten Kunstexponate zum Thema Kommunikation und das lebendige Angebot der Kinderwerkstatt.
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ATM mit Sonderstempel aus dem Museum |
Schwerpunkt des Hamburger Museums sind die Wege der Kommunikation auf den sieben Weltmeeren. Das Museum für Kommunikation Hamburg zeigt die Geschichte der Kommunikation vom Wattläufer bis zum Internet. Der Schwerpunkt liegt auf den speziellen Bedingungen, denen die Kommunikation auf den sieben Weltmeeren unterworfen ist. Zahlreiche Objekte laden ein, dem Nachrichtenalltag von gestern, heute und morgen nachzuspüren.
Das Museum für Kommunikation Nürnberg zeigt die Geschichte der Post und Nachrichtenübermittlung in Bayern vom Mittelalter bis heute. Ausgestellt sind Geräte vom Telegrafen bis zur modernen Telefontechnik. An vielen Stationen können die Besucherinnen und Besucher selbst ausprobieren, wie Kommunikation funktioniert. Koordinaten: 49.445° N, 11.074° O.
Die 13 historischen Bahnpostwagen sind derzeit im Bahnpark Augsburg untergebracht. Sie können derzeit nicht besichtigt werden.
Das Archiv für Philatelie dokumentiert die Geschichte der Philatelie von den ersten Postwertzeichen bis zur neusten Sondermarke. Zur Sammlung zählen neben wertvollen Raritäten und druckfrischen Neuausgaben auch Originalentwürfe, An- und Probedrucke, Ganzsachen, gelaufene Briefe, Druckstöcke und Stempel. Das bekannteste Exponat ist die Blaue Mauritius.
Den Kern des Archivs bildet die so genannte Generalsammlung, die heute mehr als 800 Alben umfasst. Ziel der Generalsammlung ist es, jede jemals erschienene Briefmarke mit zumindest einem Exemplar zu belegen – und zwar weltweit. Zu diesem Zweck bezieht das Archiv über den Weltpostverein in Bern auch heute noch die meisten Neuausgaben anderer Länder.
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