Nakajima war ein japanischer Flugzeugbauer im Zweiten Weltkrieg.
Im Jahre 1914 wurde die Nakajima-Gesellschaft gegründet. Im Jahre 1917 begann man in die Flugzeugindustrie einzusteigen und Chikuhei Nakajima gründete zunächst das Hikoki Kenkyusho bzw. das Aeroplane Research Institute. Dabei konzentrierte man sich erst einmal auf den Lizenzbau, hauptsächlich von Fokker und Douglas - Konstruktionen. Am 15. Dezember 1931 wurde die Firma in Nakajima Hikoki Kabushiki Kaisha umbenannt. Gleichzeitig trat Chikuhei Nakajima als Präsident der Firma zurück und übergab diesen Posten seinem jüngeren Bruder Kiyoichi Nakajima.
1930 erschien die E4N - ein Wasserflugzeug, das als Aufklärer 85 mal für die japanische Marine gebaut wurde. 1940 erschien der Nachfolger - die E8N. Im Jahre 1936 wurde der Jagdtiefdecker Ki-27 bei der japanischen Armeeluftwaffe in Dienst gestellt. Weitere bekannte Konstruktionen für die japanische Armeeluftwaffe waren die Ki-43 “Hayabusa" (Oscar) und die Ki-44 “Shoki” (Tojo) und der schwere zweimotorige Bomber Ki-49 “Donryu” (Helen). Die Ki-84 “Hayate” (Frank) wird im allgemeinen als das beste japanische Kampfflugzeug des Zweiten Weltkrieges angesehen.
Für die japanische Marineluftwaffe entstanden die Trägergestützten Torpedobomber B5N (Kate) und B6N “Tenzan” (Jill) sowie der dreisitzige Aufklärer und Nachtjäger J1N1 “Gekko” (Irving). Zudem entstand bei Nakajima auch eine Schwimmerversion der Mitsubishi A6M als A6M-2 “Rufe”.
Bis Ende des Krieges wurden 25.935 Maschinen gebaut.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde als Nachfolger von Nakajima am 15. Juli 1953 die Fuji Heavy Industries Ltd. mit einem Werk in Utsunomiya gegründet. Zu der Produktpalette von Fuji Heavy Industries Ltd. gehörten auch noch Flugzeuge wie z.B. die Fuji FA200 Aero Subaru und gehören noch Subaru Automobile.