Namenskonventionen sind Nomenklaturen, also (freiwillige) Vereinbarungen von Programmierern, Datenbankentwicklern etc., die sinnvoll ausgewählte Bezeichner für Objekte, Variablen und Konstanten vergeben, damit anhand dieser Namen sofort Rückschlüsse auf die möglichen Einsatzbereiche im Programm/in der Datenbank gezogen werden können („sprechender“ Variablenname: z. B. Zaehler für einen Index, der gleichmäßig inkrementiert bzw. dekrementiert wird.).
Zusätzlich dazu kann einem „sprechenden“ Namen ein dreistelliges Buchstabenkürzel (i.A.a. ungarische Notation) vorangestellt werden, das den zugeordneten Datentyp/Objekttyp auch außerhalb der Deklarationsbereiche identifiziert (siehe Beispiele unten).
Zur Identifizierung einer Konstanten, die während eines Programmdurchlaufs keine anderen als die ursprünglich deklarierten Werte annehmen kann, ist der gesamte Name in Großbuchstaben zu deklarieren (z.B. sngUMSATZTEUER7 für den siebenprozentigen Umsatzsteuersatz 0.07).
aus der VB-Programmierung für ganze Zahlen, Fließkommazahlen, Sonderformate und Zeichenketten:
für Objekte (hier: relationale Datenbank):
Solche freiwilligen Vereinbarungen bestehen ebenso beim Einrückungsstil und beim sinnvollen Einfügen von Kommentaren in den Quelltext von Programmen, um deren Lesbarkeit und Nachvollziehbarkeit der Logik zu erhöhen. Sie dienen außerdem der Minimierung von Rüstzeiten bei der Erstellung oder Änderung komplexer Programme.