Nat „King“ Cole (* 17. März 1919 in Montgomery, Alabama; † 15. Februar 1965 in Santa Monica, Kalifornien; eigentlich Nathaniel Adams Coles) war ein US-amerikanischer Sänger, Pianist und Jazz-Musiker.
In den 1930er-Jahren spielte er bereits mit einer eigenen Band in den Nachtclubs in und um Los Angeles. 1939 gründete er das legendäre Nat King Cole Trio - der Beginn seiner großen Karriere. Coles internationaler Erfolg als Sänger stellte sich 1948 schlagartig mit seiner Aufnahme des Songs Nature Boy, der einzigen bedeutenden Komposition des seinerzeit völlig unbekannten kalifornischen Aussteigers Eden Ahbez, ein.
Coles erste Ehe mit Nadine Robinson endete 1948. Nur sechs Tage nach der Scheidung heiratete er die Sängerin Maria Hawkins Ellington am Ostersonntag 1948. Die Ehe hielt bis zu seinem Tod; drei Kinder stammen aus der Verbindung, insbesondere die Sängerin Natalie Cole.
Cole trat politisch für die Rechte der Afro-Amerikaner ein. Der starke Raucher verstarb im 46. Lebensjahr an Lungenkrebs.
Inhaltsverzeichnis |
Nat King Cole hatte eine eigene Radio-Show, später eine eigene Fernseh-Show in den USA. Am 5. November 1956 lief auf dem amerikanischen Sender die erste Folge der „Nat King Cole Show“. Zwar war schon zuvor die afroamerikanische Sängerin und Jazzpianistin Hazel Scott mit einer eigenen Show aufgetreten, aber mit Nat King Cole zeigte sich erstmals ein männlicher Sänger auf dem kleinen Bildschirm. Die ursprünglich nur 15 Minuten langen Sendungen wurden im Juli 1957 auf 30 Minuten verlängert. Wegen des Ausbleibens von Sponsoren wurde die Sendung bereits am 17. Dezember 1957 eingestellt.
Nat King Cole spielte auch in etlichen Spielfilmen mit. Am bekanntesten in Deutschland ist sein Auftritt in „Cat Ballou - Hängen sollst du in Wyoming“. Sehr oft wurde er für ein Titellied eingesetzt, so in „Gardenia - Eine Frau will vergessen“ (The Blue Gardenia, 1953), „Rattennest“ (Kiss Me Deadly, 1955), „Das Land des Regenbaums“ (Raintree County, 1957), in St. Louis Blues (1958) oder nur seine Lieder gespielt, wie nach seinem Tod in „Wie ein wilder Stier“ (Raging Bull, 1980) oder in „Garp und wie er die Welt sah“ (The World According to Garp, 1982). Ein Teil seiner Filmlieder ist auf der Langspielplatte „Nat King Cole sings Songs from the Movies“ (Capitol Vine Series, VMP 1008) veröffentlicht worden.
Eine kurze Nebenrolle spielte Cole auch in Orson Welles' Meisterwerk „Citizen Kane“. Im Jahr 1953, der Hochzeit der 3D-Filme, stand auch Nat King Cole räumlich vor der Kamera in dem Musik-Kurzfilm Pretend, beworben als „Hollywood's First Musical Featurette in 3-Dimension“.
Brockhaus-1911: Ngan-king · Scheng-king · King's Norton and Northfield · Nan-king · Tschao-king-fu · Tschung-king · Sching-king · Schöng-king · King's Lynn · King · King William Land · An-king · God save the King! · King's Bench · King's County · King William's Town · King [2]
DamenConvLex-1834: Nat, Nott (Mythologie)
Herder-1854: God save the King
Meyers-1905: Nat · King's County · King's Bench · King's College · King's Lynn · Schu-king · Schi-king · King's rooms · King George-Insel · King George-Sund · God save the King · King Charles-Hündchen · King [2] · King's (Queen's) Chambers · King Williamstown · King [1]
Pagel-1901: Chambers, Thomas King
Pierer-1857: Nat · Cole [2] · Cole [1] · King Williamstown · King William's · King William · King [1] · King [4] · King [3] · King [2] · Hien-king · Kia, king · God save the King · Hiao-king · King Charles Southland · King George · Kin-kuan-king · King and Queen