| Strukturformel | ||
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| Allgemeines | ||
| Name | Natriumhydroxid | |
| Andere Namen | Ätznatron, Ätzsoda, kaustische(s) Soda, Seifenstein, Natronhydrat, Natriumoxydhydrat, Natronlauge (wässrige Lösung), E 524 | |
| Summenformel | NaOH | |
| CAS-Nummer | 1310-73-2 | |
| Kurzbeschreibung | weißer, kristalliner Feststoff, oft in Form von Pellets | |
| Eigenschaften | ||
| Molare Masse | 39,997 g·mol−1 | |
| Aggregatzustand | fest | |
| Dichte | 2,130 g·cm−3 [1] | |
| Schmelzpunkt | 322 °C [1] | |
| Siedepunkt | 1388 °C [1] | |
| Dampfdruck | 13 Pa (618 °C [1]) | |
| Löslichkeit | ||
| Sicherheitshinweise | ||
| Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. 1 | ||
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| R- und S-Sätze | R: 35 | |
| S: (2-)26-37/39-45 | ||
| Weitere Sicherheitshinweise | ||
| MAK | nicht festgelegt [1] | |
| Umwelteigenschaften | ||
| WGK | 1 – schwach wassergefährdend [1] | |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||
Natriumhydroxid (auch Ätznatron, kaustische(s) Soda), chemische Formel NaOH, ist ein weißer hygroskopischer Feststoff. In Wasser löst es sich unter großer Wärmeentwicklung zur stark alkalisch reagierenden Natronlauge auf (pH 14 bei c = 1 mol/l). Mit dem Kohlenstoffdioxid der Luft reagiert es zu Natriumcarbonat und wird deshalb in luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahrt. Um zu verhindern, dass das Natriumhydroxid Wasser aus der Luft bindet, kann man es gemeinsam mit einem Trockenmittel lagern. Als starke Base verdrängt es schwächere und flüchtige Basen aus ihren Salzen.
Inhaltsverzeichnis |

Das wenig lösliche Calciumcarbonat wird abfiltriert. Im Filtrat verbleibt das gut lösliche Natriumhydroxid.
Es existieren mehrere industrielle Verfahren:
(siehe auch Chlor-Alkali-Elektrolyse)
Allen Verfahren gemein sind zusätzliche Reinigungs- und Aufkonzentrierungsstufen, um zu wasserfreiem Natriumhydroxid zu gelangen.


Wenn man ein wenig Natriumhydroxid in Wasser gibt und es dann verrührt, erwärmt sich die Lösung. Dies eignet sich als einfaches Beispiel für einen exothermen Lösungsvorgang, das beispielsweise in der Schule angewandt wird. Den gegenteiligen Effekt, einen endothermen Lösungsvorgang, kann man beobachten, wenn man Kaliumnitrat in Wasser löst.