Nicaraguasee

Nicaraguasee
Nicaraguasee
Nicaraguasee
Geographische Lage: Nicaragua
Abflüsse: Río San Juan
Größere Städte am Ufer: Granada, Rivas, San Carlos, San Miguelito
Daten
Höhe über Meeresspiegel 31 m
Fläche 8.157 km²
maximale Tiefe 70 m
Besonderheiten

größter See Mittelamerikas

Der Nicaraguasee (spanisch Lago de Nicaragua), auch Cocibolca, ist der größte See in Mittelamerika. Er liegt im Südwesten von Nicaragua an der Staatsgrenze zu Costa Rica, ist im Norden mit dem Managuasee verbunden und mit einer Fläche von 8.157 km² der zehntgrößte Süßwassersee der Erde. In ihm leben größere Populationen des Bullenhais, der eine Länge von über drei Metern erreichen kann. Auch einen Sägerochen fand man schon im Nicaraguasee.

Im See gibt es mehr als 400 Inseln, die größten sind Zapatera im Norden und Ometepe in der Mitte des Sees. Ometepe besteht aus zwei Vulkanen, dem Vulkan Concepción mit 1.610 m und dem Vulkan Madera mit 1.340 m Höhe. Ausbrüche beider Vulkane haben dazu geführt, dass die ursprünglich zwei Inseln durch die Lavaströme zu einer einzigen Insel zusammengewachsen sind; hier finden sich auch prähistorische Steinstatuen und Petroglyphen. Die vielleicht bekannteste Inselgruppe sind die Solentiname-Inseln im Süden des Sees, wo Ernesto Cardenal lange Zeit lebte.

Der See ist auch eine wichtige Verkehrsader, zahlreiche Fährverbindungen verbinden eine Reihe von Uferstädten und die bewohnten Inseln miteinander. Immer wieder gab es Überlegungen über den Río San Juan und den Nicaraguasee eine Verbindung von Pazifik und Atlantik zu realisieren, den Nicaragua-Kanal.

Quelle:
Artikel Nicaraguasee aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika
Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren