Unter dem Begriff Nierenersatztherapie werden alle Behandlungsmöglichkeiten zusammengefasst, die bei teilweisem oder totalem Nierenversagen die ausfallenden Funktionen der Nieren übernehmen.
Hierzu gehören die Hämodialyse, die Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse, CAPD) und die Nierentransplantation.
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In Deutschland sind etwa 60.000 Patienten von der Dialyse betroffen, circa 4500 Menschen leben mit einer funktionierenden Spenderniere, und etwa 12.000 Menschen warten auf eine Transplantation. Die durchschnittliche Wartezeit auf eine Nierentransplantation beträgt 4-5 Jahre.
Von den 6564 in Österreich im Jahre 2003 mit Nierenersatztherapie behandelten Patienten waren 49 % nierentransplantiert, 4 % wurden peritonealdialysiert und 47 % waren unter Hämodialysebehandlung.[1]
Der jährliche Zuwachs der Patienten, die eine Nierenersatztherapie benötigen, stieg von 877 Patienten 1995 auf 1211 im Jahr 2005. Die Gesamtzahl der Dialysepatienten stieg von 2566 im Jahr 1995 auf 3742 im Jahr 2005 an.[2]
In Deutschland gibt es seit 1996 eine 2-jährige Zusatzausbildung zur Fachschwester/-pfleger Nephrologie.
In Österreich existiert eine Diplom-Zusatzausbildung „Fachschwester/-pfleger für Nierenersatztherapie“ für Krankenpflegekräfte, die mit der Beobachtung, Betreuung, Überwachung und Pflege von dialysepflichtigen Menschen während der Nierenersatztherapie befasst sind.
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