Oberwiesenthal

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Oberwiesenthal
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Oberwiesenthal hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Annaberg
Koordinaten: 50° 25′ N, 12° 58′ O
Höhe: 914 m ü. NN
Fläche: 39,98 km²
Einwohner: 2675 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner je km²
Postleitzahl: 09484 (alt: 9312)
Vorwahl: 037348
Kfz-Kennzeichen: ANA
Gemeindeschlüssel: 14 1 71 240
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 8
09484 Oberwiesenthal
Webpräsenz:
Bürgermeister: Heinz-Michael Kirsten (bis 23. Februar 2007) (CDU)
Lage der Stadt Oberwiesenthal im Landkreis Annaberg
Karte

Oberwiesenthal (seit 1936 Kurort) am Fuße des Fichtelbergs ist mit 914 Meter ü. NN die höchstgelegene Stadt Deutschlands und zugleich der beliebteste Wintersportort im Erzgebirge.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Oberwiesenthal liegt im äußersten Süden des Landkreises Annaberg, an der Grenze zu Tschechien, die bis Bärenstein (10 km nordöstlich) dem Lauf des Pöhlbaches folgt.

Bedeutende Berge in der Umgebung von Oberwiesenthal sind:

  • der Keilberg (Klínovec) – 1.244 m ü. NN (höchster Berg des Erzgebirges)
  • der Fichtelberg – 1.215 m ü. NN (höchster Berg Sachsens)
  • der Kleine oder Hintere Fichtelberg – 1.206 m ü. NN (mit Ski- und Sessellift erreichbar) und
  • der Eisenberg – 1.029 m ü. NN.
Blick auf Oberwiesenthal mit Fichtelberg von der gegenüberliegenden tschechischen Seite aus (Friedhof bei Háj)
Blick auf Oberwiesenthal mit Fichtelberg von der gegenüberliegenden tschechischen Seite aus (Friedhof bei Háj)


Nachbargemeinden

Auf tschechischer Seite befindet sich die Gemeinde Loučná pod Klínovcem (Böhmisch Wiesenthal) und weiter westlich Boží Dar (Gottesgab). Angrenzende Gemeinden in Deutschland sind Bärenstein, Crottendorf und Sehmatal im Landkreis Annaberg sowie Raschau und Breitenbrunn/Erzgeb. im Landkreis Aue-Schwarzenberg.

Stadtgliederung

Klimadiagramm vom Fichtelberg bei Oberwiesenthal
Klimadiagramm vom Fichtelberg bei Oberwiesenthal

Geschichte

Oberwiesenthal wurde 1527 von den Herren von Schönburg als Bergbaustadt gegründet, da ein Jahr zuvor in der Region Silbererz gefunden wurde. Bereits 1530 erhielt der neue Ort das Stadtrecht, 1559 wurde er wettinisch.

Der Bergbaubetrieb kam im 19. Jahrhundert endgültig zum Erliegen, an dessen Stelle trat nach dem Übergang ins 20. Jahrhundert zunehmend der Tourismus. 1921 wurde Oberwiesenthal mit dem bachabwärts gelegenen Unterwiesenthal, dass 1406 erstmals erwähnt wurde und bereits seit 1510 Stadtrechte besaß, vereinigt.

Distanzsäule auf dem Marktplatz
Distanzsäule auf dem Marktplatz
Blick auf die Stadt
Blick auf die Stadt

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1971 31. Dezember):

Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Joachim Kunze (Studienrat a. D. und Ortschronist)
  • Jens Weißflog (Skispringer, mehrfacher Olympiasieger)
  • Ulrich Wehling (Nordisch Kombinierter, mehrfacher Olympiasieger)

Söhne und Töchter der Stadt

Personen, die mit dem Ort in Zusammenhang stehen

  • Martin Hammitzsch (1878-1945), deutscher Architekt, wurde tot im Staatsforst aufgefunden.


Weblinks

Commons
Commons: Oberwiesenthal – Bilder, Videos und Audiodateien
Quelle:
Artikel Oberwiesenthal aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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