Der Begriff Offensive 77 wurde sowohl von der deutschen Terroristengruppe Rote Armee Fraktion (RAF), wie auch von Medien und Ermittlungsbehörden im Zusammenhang mit den Terroranschlägen der Gruppe ab 1977 verwendet. [1] Die sogenannte Offensive 77 begann mit dem Mordanschlag auf den Generalbundesanwalt Siegfried Buback am 7. April 1977 und endete mit dem Selbstmord der RAF-Häftlinge Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der so genannten Todesnacht von Stammheim am 18. Oktober 1977. Ziel der Offensive war die Befreiung der Gefangenen aus den Gefängnissen.
RAF-Mitglied Peter-Jürgen Boock sagte dazu:
Butz Peters formulierte später:
| 7. April 1977 | Mord an Siegfried Buback | |
| 28. März 1977 | Baader, Ensslin und Raspe zu lebenslänglich verurteilt | |
| 1 Juli 1977 | Überfall auf ein Waffengeschäft | |
| 30. Juli 1977 | Jürgen Ponto ermordet | |
| 25. August 1977 | misslungener Raketenwerfer-Anschlag | |
| 5. September 1977 | Schleyer-Entführung (Deutscher Herbst beginnt) | |
| 13. Oktober 1977 | Landshut-Entführung | |
| 18. Oktober 1977 | Todesnacht von Stammheim | |
| 19. Oktober 1977 | Schleyer tot aufgefunden |
Siehe auch: Zeittafel Rote Armee Fraktion