| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Esslingen | |
| Koordinaten: | 48° 39′ N, 9° 32′ O | |
| Höhe: | 363 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,55 km² | |
| Einwohner: | 1732 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 312 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73275 | |
| Vorwahl: | 07023 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ES | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 16 053 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 18 73275 Ohmden |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Manfred Merkle | |
Ohmden ist eine Gemeinde im Landkreis Esslingen, im Versteinerungs-Schutzgebietes Holzmaden-Ohmden gelegen. Der Ort gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart.
Inhaltsverzeichnis |
Nachbargemeinden sind beginnend von Nord im Uhrzeigersinn: Schlierbach, Hattenhofen, Zell unter Aichelberg, Holzmaden und Kirchheim unter Teck.
Ohmden wird erstmals unter dem Namen Amindon im Jahre 1125 im Rotulus San Petrinus, einer Pergamentrolle des Kloster St. Peter im Schwarzwald urkundlich erwähnt. Es beschreibt ein Tauschgeschäft, in dem Herzog Konrad von Zähringen den Ort an das Kloster übereignete. Schließlich fiel das Dorf an das Kloster Adelberg. Kirchlich gehörte es zu Kirchheim unter Teck.
Der Ortsname Ohmden leitet sich von dem althochdeutschen Ausdruck âmat und bezeichnet die Öhmd, den zweiten Grasschnitt. Er wies im Laufe der Geschichte zahlreichen Varianten auf, beispielsweise Amindon, Ameden, Aymden, Ombden.
Seit 1938 gehörte Ohmden zum Landkreis Nürtingen, mit dem es 1973 im Landkreis Esslingen aufging.
Seit der Reformation ist Ohmden evangelisch geprägt. Bis heute ist der Großteil der Bürger evangelisch. Allerdings gibt es seit 2002 das katholische Gemeindezentrum St. Markus, wo regelmäßig katholische Gottesdienste stattfinden. St. Markus ist an die Gesamtkirchengemeinde von St. Ulrich in Kirchheim unter Teck angegliedert.
Ohmden gehört der Verwaltungsgemeinschaft Weilheim an der Teck an.
Das Wappen Ohmdens zeigt in Schwarz einen sechszackigen Stern unter einem Hufeisen auf gelbem Schild. Über den Ursprung ist wenig bekannt. Das Hufeisensymbol könnte auf den vermutlich hohen Pferdebestand des Ortes hinweisen. Unterstützt wird die Deutung durch die Tatsache, dass nach der Nördlinger Schlacht im Jahre 1634 aus der Gemeinde 125 Pferde requiriert wurde, eine für die damalige Ortsgröße enorme Anzahl. Sicher ist, dass der Stern ein nur zur Unterscheidung zu anderen Ortswappen mit Hufeisensymbol, welches in Württemberg immer wieder kehrte, eingeführt wurde und keine geschichtliche Bedeutung besitzt. Während ein Siegel aus dem Jahre 1765 noch eine Hirschstange über einem "O" zeigt, weist ein Siegel aus 1800 das Hufeisensymbol, noch ohne Stern, auf. Das heutige Wappen wurde am 11. Dezember 1973 durch das Innenministerium verliehen.
Ohmden verfügt über eine eigene Grundschule. Ältere Schüler müssen in die Nachbarorte fahren, um weiterführende Schulen zu besuchen.
Besonders sehenswert ist die evangelische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian aus dem 17. Jahrhundert. Sie enthält vier Altarflügelbilder von Thomas Schick, die Szenen aus dem Leben der beiden Heiligen Kosmas und Damian zeigen und um 1500 entstanden sind. Sie waren für eine Vorgängerkirche produziert worden.
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