Oldenburgischer Landtag

Der Oldenburgische Landtag ist ein historisches Parlament und war von 1848 bis 1933 die Legislative des Landes Oldenburg. Nach der Ausarbeitung einer Verfassung für das Großherzogtum Oldenburg tagte der Landtag 1848 zum ersten Mal. 1908 wurde für das Parlament das direkte Reichstagswahlrecht eingeführt. Während der Zeit der Weimarer Republik wurde der Landtag des Freistaates Oldenburg nach demokratischem Prinzip auf drei Jahre gewählt. Die jeweiligen Landtagswahlen fanden in den Jahren 1919, 1920, 1923, 1925, 1928, 1931, 1932 und 1933 statt. Im Jahre 1933 wurde die letzte Sitzung des Landtages abgehalten, ehe er durch die Nationalsozialisten aufgelöst wurde.

Das Gebäude des Landtages befindet sich am Theodor-Tantzen-Platz 8 in Oldenburg und ist seit 1978 Sitz der Bezirksregierung Weser-Ems.

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