Als militärische Operationen bezeichnet man alle Bewegungen größerer Streitkräfte (der Operationsarmee) auf Operationslinien; die Streitkräfte bestehen typischerweise aus Heeresgruppen oder Armeen. Im engeren Sinne sind sie diejenigen strategischen Bewegungen mit ihren Schlachten und Gefechten, die zur Entscheidung eines Krieges direkt beitragen sollen. Früher wurde die Gesamtheit dieser militärischen Operationen als "Großer Krieg" bezeichnet.
Die Begriffe Strategie, Operation und Taktik hängen eng mit einander zusammen. Alle zielen auf den richtigen Einsatz bestimmter Mittel in Zeit und Raum. Clausewitz hat als erster Kriegstheoretiker der Neuzeit die Begriffe „Taktik“, „Operation“ und „Strategie“ definiert. Diese Definitionen werden hier verwendet:
Zwischen Taktik und Strategie sieht Clausewitz den Begriff der Operation. Die Führung der Truppen unmittelbar im (in einem) Gefecht ist seiner Definition nach die Taktik, die Führung der Truppen über mehrere Gefechte hinweg eine Operation und die Strategie ist die Führung der Truppen während des gesamten Krieges.
Zwischen taktischen, operativen und strategischen Erwägungen kann es hierbei durchaus zu Unterschieden kommen.
Militärische Operationen werden im Rahmen der Strategie geplant ("Operationsplan"). Dabei werden die Beschaffenheit des potentiellen Kriegsschauplatzes und die Möglichkeiten des Gegners berücksichtigt. Die Befehlsgebung für Operationen erfolgt in Form von Weisungen.
Man unterscheidet