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Pabianice

Pabianice
Wappen von Pabianice
Pabianice auf der Karte von Polen
Pabianice
Pabianice
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Łódź
Landkreis: Pabianice
Geographische Lage: 51° 40' N, 19° 22' O
Höhe: 174 m n.p.m
Einwohner: 71.313 (1. Jan. 2005)
Postleitzahl: 95-200
Telefonvorwahl: (+48) 42
Kfz-Kennzeichen: EPA
Wirtschaft & Verkehr
Schienenweg: ŁódźStettin
ŁódźKudowa Zdrój
Nächster int. Flughafen: Flughafen Łódź
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Zbigniew Dychto
Adresse: ul. Zamkowa 16
95-200 Pabianice
Webpräsenz: www.um.pabianice.pl

Die Kreisstadt Pabianice [pabʲa'ɲiʦɛ] (deutsch Pabianitz, 1939-1940 Burgstadt) hat 71.313 Einwohner (Stand 1. Januar 2005) und liegt in der Mitte Polens, 17 Kilometer südwestlich von Łódź, der zweitgrößten Stadt Polens. Die Stadt wird geprägt von Landwirtschaft, Werkzeug-, chemischer und Lebensmittelindustrie.

Bekannt ist die Frauen-Basketballmannschaft MTK Polfa Pabianice, mehrmaliger Gewinner der polnischen Meisterschaften.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der geschichtliche Ursprung der Stadt liegt im 13. Jahrhundert (Kirche des hl. Matthäus aus dem 16. Jh., Hof vom Krakauer Kapitel). Touristisch ist die Stadt kaum interessant. Zwar gibt es Naherholungsgebiete, die Rad- und Wanderwege sind aber schlecht ausgebaut und die Industrie sorgt für erhebliche Umweltprobleme.

In Pabianice lebte eine große deutsche Minderheit.

Während der Zweiten Teilung Polens kam die Stadt 1793 an Preußen. 1807 wurde sie dann Teil des Herzogtums Warschau (unter französischer Herrschaft) und darauf folgend 1815 von Kongresspolen (unter russischer Herrschaft). Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde Pabianice am 20. August 1914 von der deutschen Armee besetzt. Am 10. November 1918 wurden die deutschen Soldaten von den polnischen Unabhängigkeitsorganisationen entwaffnet. Am 8. September 1939 wurde Pabianice von der Wehrmacht besetzt und am 20. November 1939 als Teil des Warthelandes an das Deutsche Reich eingegliedert. In der Umgebung wurden fast 12 000 Wolhynien-, Baltikum- und Bessarabiendeutsche angesiedelt. Am 12. Januar 1945 begann die sowjetische Großoffensive. Am 17. wurde mit der Evakuierung der Deutschen begonnen und schon am 19 Januar war Pabianice von Sowjets besetzt. Dann begann die Vertreibung. Alle Deutschen wurden enteignet und mussten Zwangsarbeit leisten. Männer zwischen 15 und 65 Jahren wurden nach Sibirien deportiert.

Partnerstädte

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Deutsche in Pabianice

Weblinks

Commons
Commons: Pabianice – Bilder, Videos und Audiodateien

Literatur

  • R. Adamek, T. Nowak: 650 lat Pabianic (650 Jahre der Stadt Pabianice). Lodz 2005
Quelle:
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