Parallelepiped

Unter einem Parallelepiped (Synonyme: Spat, Parallelflach, Parallelotop) versteht man einen geometrischen Körper, der von sechs paarweise kongruenten (deckungsgleichen) in parallelen Ebenen liegenden Parallelogrammen begrenzt wird. Die Bezeichnung Spat rührt vom Kalkspat (Calcit, chemisch: CaCO3) her, dessen Kristalle die Form eines Parallelflachs aufweisen.

Parallelflach

Ein Parallelepiped hat zwölf Kanten, von denen je vier parallel verlaufen und untereinander gleich lang sind. Stellt man drei an einem Eckpunkt zusammentreffende Kanten als Vektoren \vec a, \vec b, \vec c dar, so ergibt sich das Volumen des Parallelflachs aus dem Betrag des Spatproduktes (gemischtes Skalar- und Kreuzprodukt)

V = \left|\vec a \cdot \left( \vec b \times \vec c \right)\right| ( Entspricht der Determinante D = \left( \vec a , \vec b , \vec c \right)  ).

Die Oberfläche ergibt sich aus der Summe der einzelnen Parallelogrammflächen: A_O = 2 \cdot \left(\left| \vec a \times \vec b \right|+\left| \vec a \times \vec c \right|+\left| \vec b \times \vec c \right|\right)

Quader und Würfel sind Sonderformen des Parallelflachs.

Das Parallelepiped ist ein spezielles (schiefes) Prisma mit einem Parallelogramm als Grundfläche.

Jedes Parallelepiped ist ein Raumfüller.

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