Paramythia

Paramythia (griechisch Παραμυθιά) ist eine Stadt im Nordwesten Griechenlands. Mit etwa 8.000 Einwohner ist sie die drittgrößte Stadt in der Präfektur Thesprotia. Südlich des Flusses Kalamas auf einer Höhe von 200 m gelegen, bildet die Stadt die griechisch-orthodoxe Metropole der Präfektur. Paramythia ist bekannt für die gut erhaltene Byzantinische Kirche der Jungfrau Maria. Die Stadt liegt in der Nähe eines 750 m hoch gelegenem Amphitheaters, zwischen den Flüssen Acheron und Kalamas. Aus Paramythia - bekannt für ihre Goldschmuckverarbeitung - stammt die Familie des bekannten Schmuckhauses Bulgari, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Italien auswanderte und in Rom das erste Bulgari-Schmuckhaus Via Sintina gründete.

Sehenswürdigkeiten

Paramythia bietet mehrere Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören das byzantinische Bad, das Schloss des Eleas, das bekannt ist für seine venezianische Uhr oder zum Beispiel der Koulia, ein byzantinisch-türkischer Turm. Außergewöhnlich sind die traditionell gebauten Häuser und der gepflasterte Markt im Stadtkern. Dazu kommt der Fluss Acheron, der aufgrund des klaren Wassers durch die zahlreichen Quellen im Flussverlauf ein beliebtes Touristenziel ist.

Geschichte

Nach der Zerstörung im Jahre 551 n. Chr. von dem Goten Totilla wurde die Stadt nach dem Wiederaufbau anfangs Agios Donatos genannt und danach erst Paramythia.

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