Peter Zvi Malkin (hebräisch צביקה מלחין; * 27. Mai 1927 in Żółkiewka (Polen), † 1. März 2005 in New York) arbeitete für den israelischen Geheimdienst Mossad als Agent. Er spürte den NS-Verbrecher Adolf Eichmann in Argentinien auf und entführte ihn nach Israel, wo dieser zum Tode verurteilt wurde.
Er verbrachte die ersten acht Jahre seines Lebens in Polen und floh 1936 zusammen mit seiner Familie nach Palästina. Seine Schwester wurde in einem Konzentrationslager ermordet.
Schon als Jugendlicher ging Peter Zvi Malkin in den palästinensisch-jüdischen Untergrund und wurde einige Jahre später vom Mossad als Sprengstoffexperte rekrutiert.
Seine bekannteste Aktion war die Entführung des NS-Verbrechers Adolf Eichmann nach Israel am 11. Mai 1960. Ihm gelang es jedoch ebenso, einen sowjetischen Spion in den höchsten Rängen der israelischen Regierung aufzuspüren.
Bis zuletzt lebte er zusammen mit seiner Frau in New York und Tel Aviv.
Ich jagte Eichmann. , Piper-Verlag, 1994, 312 Seiten, ISBN 3492118062