| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Schwandorf | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Pfreimd | |
| Koordinaten: | 49° 30′ N, 12° 11′ O | |
| Höhe: | 372 m ü. NN | |
| Fläche: | 51,43 km² | |
| Einwohner: | 5570 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 108 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92536 | |
| Vorwahlen: | 0 96 06 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SAD | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 76 153 | |
| Stadtgliederung: | 10 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marienplatz 2 92536 Pfreimd |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Albert Maier (FWG) | |
Pfreimd ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Pfreimd.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt befindet sich an der Mündung des Flusses Pfreimd in die Naab und gehört zum Naturpark Oberpfälzer Wald.
Die Stadt hat elf Ortsteile:
|
|
Die erste urkundliche Erwähnung von Pfreimd geht auf das Jahr 1118 zurück.
Bereits seit 3. Januar 1372 führt Pfreimd die Privilegienrechte einer Stadt.
Die Stadt Pfreimd war Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte zur Gefürsteten Landgrafschaft Leuchtenberg. Die Landgrafschaft war seit 1714 kurbayerisch (der Kurfürst trug den Titel, führte ihn jedoch nicht im Wappen). Pfreimd besaß das Stadtrecht mit wichtigen Eigenrechten.
Die frühere gemeinsame Zugehörigkeit zur Landgrafschaft Leuchtenberg führte zu einer Städtepartnerschaft mit Grünsfeld.
Der Stadtrat hat 20 Mitglieder.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)
Die Stadt Pfreimd unterhält eine Städtepartnerschaft zur Stadt Grünsfeld (Main-Tauber-Kreis)
Kirchen
An der Stelle, an der heute die Pfarrkirche steht, befanden sich schon in der Vergangenheit verschiedene Kirchenbauten, die mit dem Pfreimder Schloss verbunden waren. Die romanische Kirche wurde durch den großen Brand 1481 vernichtet, der daraufhin entstandene gotische Bau bekam Schäden, die auf Grund der damaligen, schlechten finanziellen Lage nicht behoben werden konnten. Im April 1681 beauftragte Herzog Maximilian Philipp den Wessobrunner Baumeister Johann Schmuzer mit dem Neubau des Gotteshauses. Dieser errichtete in den folgenden Jahren aus den Resten des gotischen Vorgängerbaus die heutige Kirche.
Die Pfreimder Stadtpfarrkirche ist die einzige Kirche, in der sich die gesamte von Johann Schmuzer geschaffene originale Innenausstattung nahezu unverändert erhalten hat. Der Innenraum ist östlich orientiert, trägt aber deutliche Spuren der Renaissance. Der gotische Chor wurde ab 1681 im Barockstil umgestaltet. Die ganze Kirche ist mit reichem Stuck verziert, der ganz in Weiß gehalten ist. Ein besonderes Merkmal ist der beeindruckende Baldachin-Hochaltar mit dem Gemälde von der Himmelfahrt Marias, dem Patrozinium der Pfarrkirche. Er wurde wahrscheinlich nach Berninis Altar im Petersdom in Rom gefertigt. Auch die übrige Innenausstattung lässt das Gotteshaus feierlich wirken und macht die Pfreimder Stadtpfarrkirche zu einer der schönsten Kirchen dieser Gegend.
Der Bau der Kirche basiert auf einer Sage, wonach ein in einen Baum geschnitztes Bild der heiligen Barbara auf dem Eixlberg gefunden und daraufhin nach Pfreimd gebracht wurde. Doch am nächsten Tag befand es sich wieder an seinem alten Platz. Also übertrug man es in feierlicher Prozession in die Stadtpfarrkirche, weil man meinte, man habe es mit zu wenig Respekt behandelt. Als es am nächsten Tag jedoch wieder auf dem Berg war, dachte man, die heilige Barbara wollte das Bild hier haben und errichtete daraufhin dort eine Kapelle und 1711 eine Kirche. Besonders bemerkenswert ist der imposante Hochaltar mit vier gewundenen Säulen mit reichen Schnitzereien und überlebensgroßen Figuren des hl. Georg und des hl. Florian. Das Gnadenbild, eine Holzstatue der hl. Barbara, in der Rechten einen Kelch, in der Linken einen Palmwedel haltend, befindet sich nicht mehr in der Kirche.
Die Klosterkirche wurde bereits nach einjähriger Bauzeit am 26. April 1593 eingeweiht. Nach der Zerstörung der Truppen von Mansfeld 1621 wurde sie 1630 wieder aufgebaut. 1802 fiel das Kloster der Säkularisation zum Opfer: Sämtliche Kunstgegenstände wurden geraubt und die Kirche als Lagerhalle genutzt. Doch die Pfreimder setzten das Gotteshaus wieder instand und bekamen die meisten Kunstwerke zurück. Der reich ausgestattete Innenraum stammt von dem Pfreimder Bildhauer Anton Horchler. Besonders erwähnenswert sind hierbei die zwölf alten Apostelportraits (Öl auf Leinwand), der lebensgroße Christus an der Geißelsäule und das große Kruzifix des Kreuzaltares.
Musik
kirchliche Vereine und Organisationen
Pfreimd liegt an der A93 (Anschlussstelle 29 - Pfreimd) nahe dem Autobahnkreuz Oberpfälzer Wald (A93 und A6). Der örtliche Bahnhof wird regelmäßig von Zügen auf der Strecke Hof - Regensburg bedient.
Pfreimd ist seit 1971 Standort der Bundeswehr (Panzerbataillon 104, Logistikbataillon 4 Pfreimd).
Altendorf | Bodenwöhr | Bruck i.d.OPf. | Burglengenfeld | Dieterskirchen | Fensterbach | Gleiritsch | Guteneck | Maxhütte-Haidhof | Nabburg | Neukirchen-Balbini | Neunburg vorm Wald | Niedermurach | Nittenau | Oberviechtach | Pfreimd | Schmidgaden | Schönsee | Schwandorf | Schwarzach b.Nabburg | Schwarzenfeld | Schwarzhofen | Stadlern | Steinberg am See | Stulln | Teublitz | Teunz | Thanstein | Trausnitz | Wackersdorf | Weiding | Wernberg-Köblitz | Winklarn