| Senderlogo | |
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| Allgemeine Informationen | |
| Empfang: | Kabel, Satellit, DVB-C, DVB-S & DVB-T |
| Länder: | Deutschland |
| Eigentümer: | {{{EG}}} |
| Sendeanstalt: | ARD, ZDF |
| Geschäftsführer: | {{{GE}}} |
| Intendant: | Klaus Radke Christoph Minhoff |
| Sendebeginn: | 7. April 1997 |
| Rechtsform: | Öffentlich-rechtlich |
| Programmtyp: | Spartenprogramm (Information) |
| Adresse | |
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PHOENIX |
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| Liste der Fernsehsender | |
Phoenix, nach Schreibweise des Senders „PHOENIX“, ist ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender, der in Kooperation von ARD und ZDF entstanden ist. Sein Programm setzt sich aus Dokumentarfilmen bzw. Reportagen, Nachrichtensendungen, Ereignisübertragungen und Diskussionssendungen zusammen. Sitz des Senders ist Bonn. Federführende Intendanten sind Markus Schächter als Intendant des ZDF und Monika Piel, die Intendantin des WDR (vormals Fritz Pleitgen).
Inhaltsverzeichnis |
Für Gehörlose übernimmt Phoenix die 20:00-Uhr-Tagesschau der ARD sowie das heute-journal des ZDF mit Gebärdensprachdolmetschern.
Das Phoenix-„Flaggschiff“ der aktuellen Information ist die Sendung Der Tag, die täglich von 23:00 Uhr bis 24:00 Uhr ausgestrahlt wird. Durch diese Länge sind ausführliche Reportagen und Interviews sichergestellt.
Im Rahmen der Sendung Vor Ort werden Live-Übertragungen von politischen Ereignissen, öffentlichen Vorträgen bedeutender Persönlichkeiten, Pressekonferenzen sowie Bundestags- und Bundesratssitzungen gezeigt.
In täglichen Gesprächs- und Diskussionsrunden (zum Beispiel „Phoenix Runde“ mit Gaby Dietzen bzw. Anke Plättner, „Unter den Linden“ mit Christoph Minhoff bzw. Hartmann von der Tann) werden aktuelle Themen mit Experten vertieft.
Zudem hat Phoenix den „Internationalen Frühschoppen“ wiederbelebt, der immer sonntags um 12:00 Uhr läuft, wenn der Presseclub im Ersten ausfällt.
Die Reihen Historische Debatten und Historische Ereignisse des Bonner Journalisten Helmut Illert greifen wichtige Themen aus dem Werdegang der Bundesrepublik Deutschland auf.
Mit der Zuschreibung der Initiative zur Gründung von Phoenix wird dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl geschmeichelt, der sich mit Forderungen nach einem „Europäischen Parlamentskanal“ gegen Widerstände aus den „Öffentlich-Rechtlichen“ nicht durchsetzen konnte. Dort fürchtete man den naheliegenden Verdacht und die Möglichkeit tatsächlichen politischen Drucks, einen „Helmut-Kohl-Kanal“ zu betreiben.
Die konkrete Anregung zu „PHOENIX – Der Ereignis- und Dokumentationskanal“ kam aus dem Kreis der ARD- und ZDF-Zuschauer und diente einem allgemeineren Interesse: Medienpolitische Korrektur von Systemschwächen in der TV-Informationsvermittlung. Das bot die Chance, den „Parlamentskanal“ in dem vorgeschlagenen Konzept plausibel aufgehen zu lassen und die berechtigten Informationsanforderungen, die damit verbunden waren, weniger angreifbar auf professionelle Weise zufriedenzustellen.
Von Seiten der privaten Sender wurde die Gründung von Phoenix als Konkurrenz für die sich etablierenden Spartenprogramme und als unzulässige Ausweitung der Grundversorgungs-Verpflichtung kritisiert. Inzwischen hat sich das Meinungsbild gedreht, und die Grundversorgung mit Informationen wird oftmals Phoenix alleine zugeschrieben, wogegen die Versorgung mit Unterhaltungsprogrammen die privaten Sender nach Meinung Vieler mehr als ausreichend erfüllten.
Zuerst war der Sender provisorisch in Köln untergebracht, bis er 2000 das modernisierte ehemalige Hauptstadtstudio des ZDF in Bonn bezog. 2007 arbeiteten 90 feste und genauso viele freie Mitarbeiter für den Sender, dem jährlich ein Etat von 35 Millionen Euro zu Verfügung steht.
Im August 2006 erreichte Phoenix einen Marktanteil von 1,0 %, was die höchste Einschaltquote der Sendergeschichte darstellt. Mit etwa 4,5 Millionen Zuschauern täglich lag Phoenix vor den privaten Informationssendern n-tv und N24[1]. Der Marktanteil konnte 2006 im Jahrschnitt von 0.6 % auf 0,7 % gesteigert werden.
Zum zehnjährigen Jubiläum des Senders hält Phoenix seit dem 11. Juni 2007 hundert ausgewählte Ereignisse, Reden und Gespräche aus der Sendegeschichte zum Download bereit. Das Archiv soll sukzessiv erweitert werden. Zudem wurde angekündigt ab 20. August 2007 das Programm nur noch im 16:9-Format auszustrahlen.
Selbsterklärtes Ziel von Phoenix ist es, einen Ausgleich für die Informationsverkürzungen zu schaffen, die in Nachrichten- und Magazin-Sendungen zu beobachten sind. Das Programm soll einer wahrheitsgetreuen Abbildung der Wirklichkeit nach dem verfassungsmäßigen Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten entsprechen. Dieses Ziel will man mit aktuellen Reportagen und Dokumentationen erreichen.
Stephan Kulle prägte am 19. April 2005 eine „Sternstunde des Fernsehens“, als er bereits vier Minuten vor der offiziellen Bekanntgabe der Wahl von Joseph Kardinal Ratzinger zum neuen Papst Benedikt XVI. aus sicherer Quelle von dem Wahlergebnis erfuhr und diese Nachricht vorzeitig bei Phoenix verkündete.
Pressemitteilungen (Zitate von Nachrichtenagenturen):
„Bonn (AP) Als erster deutscher Fernsehsender hat der Ereignis- und Dokumentationskanal Phoenix am frühen Dienstagabend die Nachricht von der Wahl Joseph Ratzingers zum neuen Papst gemeldet. Noch kurz vor der offiziellen Bekanntgabe durch den Vatikan verbreitete der öffentlich-rechtliche Sender diese Information. Damit habe Phoenix seine wochenlange umfassende Berichterstattung aus Rom fortgesetzt, erklärte der Sender, der sich im Abendprogramm weiter intensiv mit der Person Ratzingers befasste.“
Das Programm von Phoenix kann man folgendermaßen empfangen:
Das Erste (ARD) | ZDF, ZDFvision | BFS, BR-alpha (BR) | hr-fernsehen (hr) | MDR Fernsehen (MDR) | NDR Fernsehen (NDR) | Radio Bremen TV (Radio Bremen) | rbb Fernsehen (RBB) | SR Fernsehen (SR) | SWR Fernsehen (SWR) | WDR Fernsehen (WDR) |
3sat (ARD, ZDF, SRG und ORF) | ARTE (ARD, ZDF, ARTE France/La Sept) | Deutschlandradio (ARD, ZDF) | KI.KA (ARD, ZDF) | Phoenix (ARD, ZDF)