Piotrowski-Gesetz ist in der Linguistik eine geläufige Bezeichnung für das Sprachwandelgesetz der Quantitativen Linguistik, benannt nach dem St. Petersburger Linguisten Rajmund G. Piotrowski (Marchuk 2003), der offenbar als erster zusammen mit A.A. Piotrowskaja eine mathematische Modellierung von Sprachwandelprozessen versuchte. Dieser Vorschlag wurde von Altmann (1983) sowie Altmann u.a. (1983) kritisiert und weiterentwickelt. Eine Fülle von Untersuchungen zeigt, dass dieser Ansatz sich eignet, um den Verlauf von Sprachwandelvorgängen zu modellieren. [1] Das Piotrowski-Gesetz gehört zu den zentralen Errungenschaften der Quantitativen Linguistik.
Brockhaus-1809: Salisches Gesetz
Brockhaus-1837: Salische Gesetz
Brockhaus-1911: Joules Gesetz · Gesetz · Gay-Lussacsches Gesetz · Ohmsches Gesetz · Webersches Gesetz · Salisches Gesetz · Ribuarisches Gesetz · Dulong-Petitsches Gesetz · Biot-Savartsches Gesetz · Bernoullisches Gesetz · Avogadros Gesetz · Boylesches Gesetz · Daltonsches Gesetz · Coulombs Gesetz · Burgundisches Gesetz
Eisler-1904: Resultanten, Gesetz der psychischen · Relationen, Gesetz der psychischen · Merkelsches Gesetz · Gesetz · Zahl, Gesetz der großen · Webersches Gesetz · Malthusische Gesetz · Gesetz · Fechnersches Gesetz · Excentrischen Empfindung, Gesetz der · Gesetz der drei Stadien · Gesetz der Contraste · Gesetz der bestimmten Anzahl
Goetzinger-1885: Salisches Gesetz
Herder-1854: Salisches Gesetz · Gesetz
Kirchner-Michaelis-1907: psychophysisches Gesetz · Webersches Gesetz · Malthusisches Gesetz · Fechners psycho-physisches Gesetz · Gesetz
Lueger-1904: Daltons Gesetz · Coulombsches Gesetz · Dulong-Petitsches Gesetz [1] · Faradays Gesetz · Dulong-Petitsches Gesetz [2] · Biot-Savartsches Gesetz · Barisches Gesetz · Boyle-Gay-Lussacsches Gesetz · Buys-Ballotsches Gesetz · Boylesches Gesetz