| Pitcairn Islands Pitkern Ailen |
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| Amtssprache | Englisch, Pitkern | ||||
| Hauptstadt | Adamstown | ||||
| Staatsform | Britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs | ||||
| Staatsoberhaupt und Regierungschef | Elisabeth II. Gouverneur: Richard Fell |
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| Fläche | 47 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 45 (Stand Juli 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 1 Einwohner pro km² | ||||
| Währung | Neuseeland-Dollar | ||||
| Nationalhymne | God Save the Queen | ||||
| Zeitzone | UTC -8 | ||||
| Kfz-Kennzeichen | PN | ||||
| Internet-TLD | .pn | ||||
| Telefonvorwahl | +649 | ||||
Die Pitcairninseln (engl.: Pitcairn Islands) sind eine isoliert gelegene Inselgruppe im südöstlichen Pazifik.
Inhaltsverzeichnis |
Der Archipel besteht aus den Inseln
Die Hauptinsel Pitcairn ist wegen ihrer Einwohner bekannt, die großteils Nachfahren der Meuterer von der Bounty und ihrer tahitischen Frauen sind. Die übrigen drei Inseln der Gruppe sind unbewohnt. Pitcairn ist das Land mit der kleinsten Bevölkerungszahl auf der Welt.
Adamstown ist mit gerade einmal etwa 40 Einwohnern die kleinste Hauptstadt der Welt. Ihren Namen verdankt sie dem letzten überlebenden Bounty-Meuterer John Adams. Noch 1948 hatte das Städtchen 220 Einwohner. Junge Inselbewohner suchen jedoch bereits seit Jahrzehnten ihr Heil durch ihre Auswanderung nach Neuseeland, Australien und Großbritannien.
Pitcairn wurde am 2. Juli 1767 vom Seekadetten Robert Pitcairn entdeckt und ist seit 1838 britische Kronkolonie.
Die Inseln Oeno, Henderson und Ducie wurden 1902 auf Befehl des britischen Konsuls in Tahiti in das britische Königreich eingegliedert, als ein britisches Missionsschiff nach Pitcairn entsandt wurde und dabei auch die unbewohnten Inseln aufsuchte.
In den 1980er Jahren versuchte ein US-amerikanischer Multimillionär, die Inseln von Großbritannien zu erwerben, um sie für touristische Zwecke zu nutzen; so sollte u. a. ein Flugplatz auf Henderson gebaut werden. Auch das 1992 ausgerufene Projekt einer Mikronation "Fürstentum Freedonia" bemüht sich seit einigen Jahren, die Pitcairninseln von Großbritannien abzukaufen.
Die Pitcairninseln sind die letzte verbliebene britische Kronkolonie im Pazifischen Ozean.
Staatsoberhaupt der Pitcairninseln ist die britische Königin. Vertreten wird sie auf den Inseln vom neuseeländischen Gouverneur. Die Pitcairninseln sind autonom, die Regierungsinteressen vertritt der Magistrat, der alle drei Jahre gewählt wird. Dem Magistrat sitzt ein Bürgermeister vor, der direkt gewählt wird. Eine schwere Krise erlebte die kleine Inselgruppe 2004, als mehrere Männer, die direkt von den Meuterern der Bounty abstammen – unter ihnen Bürgermeister Steve Christian – wegen der Vergewaltigung von mehreren Inselfrauen angeklagt wurden. Da sich der Bürgermeister weigerte, von seinem Amt zurückzutreten, entzog ihm der Gouverneur sein politisches Mandat.
Es gibt auf den Inseln ausschließlich Satellitentelefone, sie haben die einzige "Drahtverbindung" der Insel ersetzt. Auch Funkverkehr ist nach wie vor sehr populär. Es gibt eine Radiostation für die Kommunikation mit den Schiffen der Umgebung, wo auch Wetteraufzeichnungen getätigt werden. Eigene Radio- oder Fernsehprogramme werden nicht produziert - bei einem Empfängerkreis unter 50 Personen. Satellitenempfang ermöglicht den Empfang australischer und neuseeländischer Programme.
Der Magistrat finanziert eine satellitengestützte Internetverbindung, an die sich alle Haushalte anschließen können.
Die Flagge der Pitcairninseln basiert wie die Flaggen der meisten Britischen Überseegebiete auf der Blue Ensign, sie wurde am 2. April 1984 eingeführt. Der Union Jack im Gösch weist auf die Zugehörigkeit zu Großbritannien hin.
Auf dem Flugteil findet sich das Wappen der Pitcairninseln.
| Commons: Pitcairninseln – Bilder, Videos und Audiodateien |
| Wikimedia-Atlas: Pitcairninseln – geografische und historische Karten |
UNO-Mitgliedstaaten:
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Abhängige Gebiete
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Landesteile: England | Schottland | Wales | Nordirland
Überseegebiete: Anguilla | Bermuda | Britische Jungferninseln | Britisches Antarktis-Territorium | Britisches Territorium im Indischen Ozean | Falklandinseln | Gibraltar | Kaimaninseln | Montserrat | Pitcairninseln | Souveräne Militärbasen Akrotiri und Dhekelia | St. Helena | Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln | Turks- und Caicosinseln
Kronbesitz: Guernsey | Jersey | Man