Planum

Das Planum ist eine eben (plan) hergestellte Oberfläche, auf der (weitere) Baumaßnahmen stattfinden. Der Begriff existiert sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau, findet aber auch in der Archäologie zur Bezeichnung einer eben angelegten Suchfläche Verwendung.

Das Planum ist dabei nicht unbedingt waagerecht ausgebildet, sondern ist vor allem im Tiefbau oft in eine Richtung geneigt. Dies soll bewirken, dass sich kein Wasser an dieser Stelle sammelt, sondern aus dem Bereich unter dem Bauwerk herausgeleitet wird. Bei Einschnitten in bestehendes Gelände wie im Straßenbau sollte man gegebenenfalls eine Drainage vorsehen. Damit sollen Frostschäden verhindert werden.

Im Eisenbahnbau meint Planum speziell die Grenze zwischen Ober- und Unterbau eines Gleiskörpers.


Lage und Anforderungen

Das Planum ist die unmittelbar an den Oberbau angrenzende, angepasste Oberfläche, des Untergrundes bzw. Unterbaus.

Zuweilen wird noch in Rohplanum (z. B. als Ergebnis von Abtrag und Verfüllung) und Feinplanum (nach bearbeitung) unterschieden.

Das Planum muss sein:

  • flach und eben
  • profilgerecht (nur im Straßenbau)
  • mindestens das Gefälle der Fahrbahn aufweisen (nur im Straßenbau)
  • ausreichend tragfähig

Andere Bedeutungen

In der Stadt- und Regionalplanung ist Planum als internationale Internetcommunity und als Dachverband europäischer Planungszeitschriften bekannt, der auch selbst fachspezifische Artikel kostenlos im Internet zur Verfügung stellt.

Siehe auch

Quelle:
Artikel Planum aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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