| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Kärnten | |
| Politischer Bezirk: | Klagenfurt-Land (KL) | |
| Fläche: | 30,74 km² | |
| Koordinaten: | 46° 39' N, 14° 27' O | |
| Höhe: | 465 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2953 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 96 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 9130 | |
| Vorwahlen: | 0 42 24 | |
| Gemeindekennziffer: | 2 04 25 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptplatz 1 9130 Poggersdorf |
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| Politik | ||
| Bürgermeister: | Arnold Marbek (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2003) (19 Mitglieder) |
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Poggersdorf (slow. Pokrče) ist eine Gemeinde im Bezirk Klagenfurt-Land in Kärnten.
Inhaltsverzeichnis |
Poggersdorf liegt am östlichen Rand des Klagenfurter Beckens, ca. 10 km östlich von Klagenfurt. Im Norden und Westen wird das Gemeindegebiet größtenteils durch die Gurk, im Süden zwischen Gurker Brücke und Greuth durch die Packer Straße begrenzt.
Die Gemeinde ist in die vier Katastralgemeinden Leibsdorf (Ličja vas), Linsenberg (Lečja gora), Pubersdorf (Pobreže) und St. Michael ob der Gurk (Slovenji Šmihel) gegliedert. Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 2001):
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Laut Volkszählung 2001 hat Poggersdorf 2.850 Einwohner, davon besitzen 97,8 % die österreichische Staatsbürgerschaft. 87,5 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen und 2,9 % zur evangelischen Kirche, 0,7 % sind islamischen Glaubens. 6,2 % sind ohne religiöses Bekenntnis.
(Besichtigung 9-12 und 15-19 Uhr)
Der Charakter des in diesem Gebiet typischen Wohnhauses ist einerseits das eingeschoßige Vollwalmhaus und andererseits das zweigeschoßige „Stöckl“. Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude sind gemauert, zum Großteil aus dem späten 18. und 19. Jahrhundert, Stallscheunen sind Pfeiler- oder Ziegelgitterstadel, besonders bemerkenswert das Bauwerk in Kreuzergegend Nummer 1, bezeichnet 1878. Außerdem hervorzuheben der Getreidespeicher, Blockspeicher vulgo Hounig in Oberlinsenberg Nummer 2, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert.
Das östliche Klagenfurter Becken war im Lauf der Jahrhunderte herrschafts- und machtpolitisch stark durchmischt. Im Früh- und Hochmittelalter bildeten die Edlinger hier eine einflussreiche, rechtlich priveligierte Schicht zwischen dem Adel und dem Bauernstand.
Das Gemeindegebiet gehörte bei der Bildung von Ortsgemeinden in Kärnten 1850 zum Landgericht Maria Saal. In diesem Jahr konstituierte die Gemeinde Windisch St. Michael, die ihren Namen 1896 in Poggersdorf änderte. Bei der Gemeindestrukturreform 1973 wurde ein Teil von Hörtendorf nach Poggersdorf eingemeindet.
Das Gemeindegebiet war über Jahrhunderte von der Landwirtschaft geprägt, in den letzten Jahrzehnten hat sich Poggersdorf aufgrund seiner Nähe zur Landeshauptstadt zu einer Wohn- und Auspendlergemeinde entwickelt.
Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2003 wie folgt zusammen:
Direkt gewählter Bürgermeister ist Arnold Marbek (SPÖ).
Im Wappen von Poggersdorf weist der grüne Schildgrund auf den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde, die gestürzte schwarze Spitze auf die Montanindustrie (Notburgahütte) und den einstigen Abbau von Torf im Raunachmoos hin. Der in der schwarzen Spitze abgebildete Pfeilerbildstock ist für das Gemeindegebiet typisch, Bildstöcke dieser Bauart finden sich in Wabelsdorf, Eiersdorf, am Linsenberg und im Raunachmoos. Lanze und Schäferspitze symbolisieren die Wehrfähigkeit und das bäuerliche Erwerbsleben der Edlinger, die in der Region lange Zeit eine bedeutende Rolle spielten. Die Zange schließlich steht für die Eisenproduktion in der Notburgahütte.
Wappen und Fahne wurden der Gemeinde Poggersdorf am 13. Februar 1996 verliehen. Die Fahne ist Grün-Gelb mit eingearbeitetem Wappen.
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