Proteinsynthese bezeichnet die Herstellung von Proteinen. Diese erfolgt in Lebewesen durch Proteinbiosynthese. Proteine können aufgrund der DNA-Informationen synthetisiert werden.
Chemisch erfolgt die Synthese durch Schutzgruppentechniken. Eine moderne Form ist die von Merrifield entwickelte Festphasen-Peptidsynthese.
Eine Mischmethode stellt die zellfreie DNA-Expression dar.
Die Aminosäuresequenzen eines Proteins bestimmen die Struktur und biologische Bedeutung dieses Enzyms bei biochemischen Vorgängen (Stoffwechselreaktion). Die Information über Aminosäuresequenz ist wiederum durch die Basensequenz der DNS festgelegt. Die DNA kontrolliert also über die Enzyme das Stoffwechselgeschehen in den Zellen und damit die Merkmalsausprägung. Eine Aminosäure wird immer durch drei Basen codiert. Das heißt ein Codewort ist immer Basentriplett.
A -> A1 A5 A9
T -> A2 A6 A10
C -> A3 A7 A11
G -> A4 A8 A12
4² = 16 Möglichkeiten
4³ = 64 Möglichkeiten
Die Information über die Aminosäuresequenz muss vom Kern zu den Orten der Proteinsyntese, den Ribosomen. Diese Aufgabe übernimmt die mRNA (messenger-RNA).