| Prudnik | |||
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| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | ||
| Woiwodschaft: | Oppeln | ||
| Landkreis: | Prudnik | ||
| Fläche: | 20,48 km² | ||
| Geographische Lage: | 50° 19' N, 17° 36' O | ||
| Höhe: | 265 m n.p.m | ||
| Einwohner: | 23.376 (1. Jan. 2005) | ||
| Postleitzahl: | 48-200 | ||
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | OPR |
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| Wirtschaft & Verkehr | |||
| Straße: | Głuchołazy–Kędzierzyn-Koźle / Nysa–Krnov |
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| Schienenweg: | Nysa–Kędzierzyn-Koźle | ||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Breslau | ||
| Gemeinde | |||
| Gemeindeart: | Stadt- und Landgemeinde | ||
| Gemeindegliederung: | 11 Ortsteile | ||
| Fläche: | 122,13 km² | ||
| Einwohner: | 29.748 (30. Jun. 2004) | ||
| Verwaltung (Stand: 2007) | |||
| Bürgermeister: | Franciszek Fejdych | ||
| Adresse: | ul. Kościuszki 3 48-200 Prudnik |
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| Webpräsenz: | www.prudnik.pl | ||
Prudnik (deutsch Neustadt in Oberschlesien) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Oppeln
Inhaltsverzeichnis |
Der Ort liegt an den Landesstraßen 40 und 41, rund 5 km nördlich der tschechischen Grenze. Die Woiwodschaftshauptstadt Oppeln liegt etwa 60 km nördlich. Prudnik liegt zwischen zwei Landschaftsgebieten: der Hochebene von Głubczyce und dem Altvatergebirge (Jeseniki), Landschaftspark Oppauer Gebirge (Park Krajobrazowy Góry Opawskie). Die Stadt ist von drei Seiten vom Fluss Prudnik eingeschlossen.
Bei Ausgrabungen wurden römische Münzen gefunden, welche zwischen 700 v. Chr und 1250 in Benutzung waren. Die eigentliche Gründung des Ortes erfolgte zwischen 1255 und 1279, als der böhmische Adelige Wok von Rosenberg einige Dörfer und eine Burg anlegte. Etwa 1279 erhielt der Ort unter Henryk von Rosenberg mit dem damaligen Namen Prądnik das Stadtrecht. In dieser Zeit erhielt Prądnik auch eine Stadtmauer. 1280 war der Ort Teil des Herzogtums Troppau. Seit 1318 wurde die Burg zu den schlesischen Herzogtümern gezählt und ging 1337 von Mähren an Böhmen über. Der heutige Name Prudnik wurde das erste Mal 1331 erwähnt. 1526 wurde die Stadt Teil des Habsburger Reiches. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt stark zerstört. 1625 brach eine Pestepidemie aus, die die Bevölkerung stark dezimierte. 1642 fielen die Schweden in Prudnik ein. 1742 fiel der Ort, dessen Namen von 1708 bis 1945 Neustadt in Oberschlesien (Neustadt OS) lautete, an Preußen. Während des Zweiten Schlesischen Krieges kam es 1745 in Neustadt zu Kampfhandlungen zwischen Preußen und Österreichern und 1779 wurde die Stadt vom österreichischen General Wallis in Brand geschossen. 1876 erhielt der Ort mit der Verbindungen Neisse–Cosel Anschluss an das Eisenbahnnetz. An der Volksabstimmung von 1921 nahm die Stadtbevölkerung nicht teil, nur der östliche Teil des Landkreises war Teil des Stimmkreises Neustadt, in dem 85,68 % der Wahlberechtigten (32.722 Stimmen) für einen Verbleib bei Deutschland votierten. 11,72 % der Wahlberechtigten (4.476 Personen) stimmten für Polen. 2,6 % der Wahlberechtigten nahmen nicht an der Abstimmung teil oder gaben eine ungültige Stimme ab. Bei der folgenden Aufteilung Oberschlesiens blieb der Ort bei Deutschland. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam der Ort an Polen.
| Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|
| 1829 | 4.000 |
| 1885 | 16.093 |
| 1910 | 18.856 |
| 1939 | 17.339 |
| 1956 | 14.900 |
| 1962 | 18.200 |
| 2003 | 24.600 |
| 2005 | 23.376 |
Die erste nachgewiesene Verwendung eines Wappens stammt aus 1399. Das Wappen zeigt ein rotes geöffnetes Stadttor auf blauem Untergrund. Auf beiden Seiten des Tores befindet sich je ein Wachturm. Als die Stadt 1607 Rudolf II. die Treue versprach, erlaubte er das Wappen zu erweitern. Damit erhielt das bisherige Wappen noch einen silbernen Helm, auf dem sich noch mal das bisherige Wappen befand. Zwischen den oberen Wachtürmen befand sich jetzt aber noch ein goldener Löwe. Das Aussehen wurde über die Jahrhunderte immer wieder leicht modifiziert. Die letzte Veränderung erfolgte 1990.
Es gibt den Fuß- und Basketballverein Pogoń, den Bogenschießverein Obuwnik, den Karateverein Zarzewie, den Reitverein Olimp und den Schulsportverein Flora.
In der Gemeinde leben 33.600 Menschen (2003) auf einer Fläche von 122,13 km².
Zur Gemeinde gehören die Schulzenämter Czyżowice, Dębowiec, Wieszczyna, Kobylica, Łąka Prudnicka, Chocim, Mieszkowice, Moszczanka, Niemysłowice, Piorunkowice, Rudziczka, Szybowice und Wierzbiec.
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