Während der 70er und 80er Jahre hat Südafrika in Zeiten weltweiter Isolation an einer eigenen Trägerrakete gearbeitet. Die Rakete RSA-3 wurde mit israelischer Unterstützung fertiggestellt, so das einige Quellen davon ausgehen das die israelische Shavit der RSA-3 ähnelt. Von dieser liegen Daten vor, im Gegensatz zur Shavit. Die RSA-3 war sowohl gedacht als Trägerrakete wie als ICBM. Als ICBM läge die Nutzlast bei 340 kg - 400 kg, je nach Zielentfernung.
Mit dem politischen Wechsel in Südafrika wurde die Entwicklung der RSA-3 eingestellt, da sie kommerziell nicht konkurrenzfähig gewesen wäre und mit Ende der Apartheid fiel auch die politische Isolation weg. Neben der RSA-3 war auch eine größere Version die RSA-4 in der Entwicklung. Bei ihr kam der Stopp schon in der Planungsphase. Südafrikas Aufklärungssatelliten sollen nun von amerikanischen Trägerraketen gestartet werden.