| REGEN | |
|---|---|
| Daten | |
| Lage | Deutschland |
| Länge | 169 km (mit Schwarzem Regen) |
| Quelle | Bayerischer Wald |
| Quellhöhe | 381 m (553 m S.Regen, 580 m W.Regen) |
| Mündung | Donau |
| Mündungshöhe | 325 m ü. NN |
| Höhenunterschied | 56 m |
| Einzugsgebiet | 2.953 km² |
| Abflussmenge | 35 m³/s |
| Großstädte | Regensburg |
| Mittelstädte | Cham, Regen, Roding, Zwiesel |
| Rechte Nebenflüsse | Chamb |
| Linke Nebenflüsse | Aitnach, Perlbach, Teisnach (S.Regen) |
Der Regen (tschechisch Řezná) ist ein 165 km langer Fluss in Ostbayern.
Umgangssprachlich von den Einheimischen mit allen Zuflüssen nur als der Regen bezeichnet, besteht der Fluss aus dem Zusammenfluss vom Weißen Regen und Schwarzen Regen. Der Schwarze Regen entsteht in Zwiesel durch die Vereinigung von Kleinem und Großem Regen; der Kleine Regen durchläuft die Trinkwassertalsperre Frauenau. Der Weiße Regen entspringt dem Kleinen Arbersee. Erst ab Pulling zwischen Bad Kötzting und Blaibach wird der Fluss offiziell bis zur Mündung in die Donau bei Regensburg nur noch als Regen bezeichnet.
Die Germanen nannten den Fluss Regana. Von den Römern wurde die Bezeichnung leicht abgewandelt übernommen, sie nannten ihn Reganum und Reganus. Im 11. Jahrhundert wurde der Fluss Regin geschrieben. Über die genaue Bedeutung und Herkunft des Namens gibt es verschiedene Theorien.
Mehrere Orte haben einen Bezug zum Flussnamen. So wurde die Stadt Regen nach dem Fluss benannt. Regen als Bestandteil des Ortsnamens haben Regendorf, Regenhütte, Regenpeilstein, Regenstauf und Weißenregen. Dagegen ist der Ortsname Regensburg nur indirekt an den Namen des Flusses angelehnt, da er vom lateinischen Namen Castra Regina (Lager am Regen) abgeleitet ist.
Der Regen ist bekannt als einer der schönsten Bootswanderflüsse Deutschlands.
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Das Regental erstreckt sich auf eine Länge von ca. 20 km. Es beginnt in Nittenau, und endet bei Ramspau in der Nähe von Regensburg. Es ist ein sehr warmes Tal, in das aus dem Donauraum zahlreiche wärmeliebende Pflanzen einwandern konnten. Abgesehen von den Tallagen gibt es auch warme Hänge, die auf Granit-Grus Trockenrasen und warme Kiefernwälder tragen. Dazu kommen warme Schluchtwälder bei der Burg Stefling und der Burgruine Stockenfels.
Zum Regental gehören folgende Vegetationsbereiche:
In Cham hat der Regen mit der Chamb seinen größten Zufluss.
Der Perlbach entspringt in Geraszell (Gemeinde Wiesenfelden/Niederbayern) und fließt zwischen Wiesing und Imhof (nahe Roding) in den Regen. Er ist ca. 22 km lang. Früher gab es gute Bestände von Flussperlmuscheln, die aber mittlerweile fast vollständig verschwunden sind.