Der Reichsnährstand war in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus die Gesamtheit der Landwirtschaft, zusammengefasst in einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft.
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Der Reichsnährstand entstand 1933/34 durch zwangsweisen Zusammenschluss aller freiwilligen Verbände der Landwirtschaft, mit dem Reichslandbund an der Spitze, und der Landwirtschaftskammern. Mit diesem Begriff war eine gesellschaftliche Aufwertung des Bauerntums beabsichtigt, einerseits im Sinne der nationalsozialistischen Blut- und Bodenideologie, zum anderen wegen des Strebens nach Autarkie.
Der Reichsnährstand unterteilte sich in drei Hauptabteilungen:
1. Richard Walther Darré, 1933 - 1942
2. Herbert Backe, 1943 - 1945
Das Reichserntedankfest fand jeweils Anfang Oktober von 1933 bis 1937 auf dem Bückeberg in der Nähe Hamelns statt.
Abmeierung, Erzeugungsschlacht, Reichsbauernstadt, Reichserbhofgesetz