Renate Feyl (* 30. Juli 1944 in Prag) ist eine deutsche Schriftstellerin.
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Renate Feyl wuchs in Jena auf. Nach dem Abitur arbeitete sie als freie Journalistin für verschiedene DDR-Zeitschriften. Sie absolvierte eine Lehre als Buchhändlerin und studierte von 1966 bis 1971 an der Humboldt-Universität Philosophie. Seit 1970 lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin.
Renate Feyl, die vorwiegend erzählende und essayistische Prosa schreibt, begann ihre schriftstellerische Laufbahn mit einer Reihe von Romanen zu Themen aus dem DDR-Alltag. Seit Beginn der Achtzigerjahre und ausgehend von einer Sammlung von biographischen Essays über vergessene Frauen der frühen deutschen Wissenschaftsgeschichte ("Der lautlose Aufbruch") beschäftigt sich die Autorin hauptsächlich mit bedeutenden Frauengestalten der deutschen Literaturgeschichte des achtzehnten und frühen neunzehnten Jahrhunderts wie der Gottschedin, Sophie von La Roche und Caroline von Wolzogen. Nach eigener Aussage versuchte sie, mit dem Roman Streuverlust, der vom auf und ab in der Medienwelt anhand der Karriere eines fiktiven deutschen Radiomachers handelt, aus der Kategorie der Historienromane auszubrechen. So ganz gelingen wollte ihr dieser ambitionierte Versuch allerdings nicht, sie bekam keine bis schlechte Medienresonanz (zum Beispiel in der FAZ) auf ihr Buch, das mit seinem frustrierten Unterton von ihrer eigenen Arbeit im Mediengremium Berlin zu handeln scheint.