Der Renault 4 CV war ein viertüriger Kleinwagen, der von 1946–1961 von Renault gebaut wurde.
Der Renault 4CV wurde seit 1942 im besetzten Frankreich heimlich entwickelt, weil die Vichy-Regierung unter dem Druck der deutschen Besatzungsmacht die Entwicklung und Produktion von zivilen Kraftwagen verboten hatte. Wegen der erfolgreichen Vorarbeiten konnte bereits im November 1945 mit dem Test der Prototypen begonnen werden. Offiziell präsentiert wurde das Fahrzeug im Oktober 1946 auf dem Pariser Autosalon.
Der 4 CV hat wie der VW-Käfer einen Heckmotor und Heckantrieb. Anders als dieser hat der 4 CV aber keinen Boxermotor, sondern einen 4-Zylinder-Reihenmotor.
Die Serienproduktion begann 1947 im Renault-Werk Billancourt bei Paris und dauerte bis 1961. Insgesamt wurden 1,1 Millionen 4 CV gebaut. Wegen der großen Nachfrage führte Renault die Lizenzfertigung im Ausland ein (Z.B. in Spanien bei FASA), wobei in Frankreich vorgefertigte Teile montiert wurden. Die Bezeichnung 4 CV resultiert aus den damaligen französischen KfZ-Steuerrichtlinien, wobei CV=Chevaux vapeur (Dampfpferde) bedeutet und eine Berechnungsgröße ist.
Zusammen mit dem 2 CV von Citroën avancierte der 4 CV zur französischen Variante des „Volkswagens“. Beide Autos waren einfache Konstruktionen, die in den 50er Jahren die Massen in Frankreich motorisierten.
Bei Produktion der ersten Serienfahrzeuge des 4 CV verwendete Renault noch im Werk vorhandene Restposten von Wüstentarnfarbe des deutschen Afrikakorps. Aufgrund dieser Farbgebung erhielt das Auto im Volksmund den Namen „Cremeschnittchen“.
Während des Produktionzeitraumes wurde der Wagen nur wenig verändert, u. a. wurde die Motorleistung von ursprünglich 21 auf 26 PS erhöht. Das Konzept des Heckantriebes führte Renault in den späteren Modellen Dauphine und R8 weiter. Motor, Getreibe und Lenkung des 4 CV wurde ab 1961 in seinem frontgetriebenen Nachfolger R4 weiterverwendet.
Aktuell: Clio | Espace | Kangoo | Laguna | Logan | Mégane | Mégane Coupé-Cabriolet | Modus | Scénic | Thalia | Twingo | Vel Satis
Ausgelaufene Modelle: 4CV | Caravelle/Floride | Colorale | Dauphine/Ondine | Juvaquatre/Dauphinoise | Frégate | R3 | R4 | R5 | R5 Turbo | R6 | R7 | R8 | R9 | R10 | R11 | R12 | R14 | R15 | R16 | R17 | R18 | R19 | R20 | R21 | R25 | R30 | Rodeo | Avantime | Fuego | Safrane | Rapid/Express/Extra
Modelle der Zwischenkriegszeit (1919–1939): 6CV/NN | KZ | Monasix | Monastella | Reinastella | Monaquatre | Nervahuit | Nerva Grand Sport | Nervastella | Primaquatre | Vivaquatre | Vivasix | Viva Grand Sport | Vivastella | Celtaquatre | Juvaquatre | Novaquatre | Suprastella
Vor dem Ersten Weltkrieg produzierte Modelle: 10CV | 12CV | 35CV | 40CV | A | AG/AG-1 | AX | B | C | D | E | Renault G/H/J | Renault L/M | N(a)/N(b) | N(c)/Q/U(a/e) | R/T | U | AS-V | X/X-1 | Y
Alpine-Renault / Renault-Sport: 106 | 108 | 110 | 310 | V6GT | 610 | Spider
Transporter: Kangoo | Estafette | Trafic | Master
LKW: C | S (Midliner) | R (Major) | AE/Magnum | Midlum | Premium | Kerax
Panzer: Char B1 | FT-17 | FT-18 | R-35
Traktor: Traktor GP | Traktor H1 | Traktor HO | Traktor PE | Traktor YL | Traktor YV