| Renchtalbahn: Appenweier–Bad Griesbach | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kursbuchstrecke: | 718 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckennummer: | 4262 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 29,1 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Renchtalbahn ist eine 29,1 km lange Nebenbahnstrecke von Appenweier nach Bad Griesbach (Schwarzwald), die mit einer maximalen Steigung von 1:99 größtenteils dem Flusslauf der Rench im Schwarzwald folgt.
Den ersten Abschnitt zwischen Appenweier und Oppenau eröffnete am 1. Juni 1876 die Renchthal-Eisenbahn-Gesellschaft, die am 31. Mai 1909 von den Badischen Staatseisenbahnen übernommen wurde, welche von Anfang an den Betrieb geführt hatten. Die Deutsche Reichsbahn verlängerte die Bahn am 28. November 1926 bis Bad Peterstal und am 23. Mai 1933 bis Bad Griesbach.
Seit 1998 führt die Ortenau-S-Bahn GmbH (OSB), eine Tochter der Südwestdeutschen Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG), den ÖPNV durch, wofür vorher die Deutsche Bahn AG zuständig war. Die Züge beginnen in der Regel in Freudenstadt und benutzen bis Hausach die Kinzigtalbahn, anschließend bis Appenweier die Rheintalbahn.
Im Juli 2006 hat die weiterhin für die Streckeninfrastruktur zuständige DB Netz AG ein elektronisches Stellwerk in Oberkirch in Betrieb genommen, das den Betrieb von Appenweier bis Bad Griesbach steuert.[1] Es handelt sich um das deutschlandweit erste elektronische Stellwerk eines neuen Typs, der auf Nebenbahnen optimiert ist. Die notwendigen Investitionen betrugen 4,6 Millionen Euro.