Rennertshofen

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Rennertshofen
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Rennertshofen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Neuburg-Schrobenhausen
Koordinaten: 48° 15′ N, 10° 13′ O
Höhe: 394 m ü. NN
Fläche: 93,07 km²
Einwohner: 4919 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86643
Vorwahl: 08434
Kfz-Kennzeichen: ND
Gemeindeschlüssel: 09 1 85 153
Adresse der Gemeindeverwaltung: Marktstr. 18
86643 Rennertshofen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Ernst Gebert (FW)
Lage der Gemeinde Rennertshofen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
Karte

Rennertshofen ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen nahe der Stadt Neuburg an der Donau und etwa 35 km westlich von Ingolstadt. Am Ortsrand durchfließt den Ort die Ussel, kurz bevor sie in die Donau einmündet.

Rennertshofen mit Rathausturm
Rennertshofen mit Rathausturm
Rennertshofen, Turm der Pfarrkirche
Rennertshofen, Turm der Pfarrkirche
Stepperg, Schloss und Kirche. Aquarell von Siegfried Schieweck-Mauk, Eichstätt
Stepperg, Schloss und Kirche. Aquarell von Siegfried Schieweck-Mauk, Eichstätt
Hütting im Wellheimer Trockental
Hütting im Wellheimer Trockental
BurgruineHütting
BurgruineHütting
Kirche von Hütting
Kirche von Hütting
Hütting, barocke Kirchenausstattung
Hütting, barocke Kirchenausstattung

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Rennertshofen liegt in der Planungsregion Ingolstadt.

Gemeindegliederung

Zum Markt Rennertshofen gehört der Ort Rennertshofen (1.724 Einwohner), sowie die Ortsteile Altstetten (38 EW), Ammerfeld (171 EW), Asbrunn, Bertoldsheim (757 EW), Dittenfeld, Ellenbrunn (71 EW), Emskeim (131 EW), Erlbach (81 EW), Hatzenhofen (262 EW), Hütting (310 EW), Kienberg (84 EW), Mauern (92 EW), Riedensheim (194 EW), Rohrbach (178 EW), Siglohe, Stepperg (682 EW), Treidelheim (152 EW) und Trugenhofen (113 EW).

Geschichte

Der Ort ist eine alemannische oder bajuwarische Gründung wahrscheinlich um das 7. Jahrhundert. Am 31. Oktober 1335 erhielt Rennertshofen das Marktrecht.

Vor der Landkreisreform war der Markt Rennertshofen dem Regierungsbezirk Schwaben zugeordnet, seit dem 1. Juli 1972 gehört er zum Regierungsbezirk Oberbayern.

Im Rahmen der Gemeindegebietsreform wurde zum 1. Mai 1978 die Einheitsgemeinde Rennertshofen gebildet, die außer der Kerngemeinde Rennertshofen noch weitere 15 Gemeindeteile umfasst. Der Markt Rennertshofen ist seit dem 1. Mai 1979 verbindlich als Kleinzentrum ausgewiesen.

Politik

Bürgermeister

  • 1. Bürgermeister ist Ernst Gebert (Freie Wähler)
  • 2. Bürgermeister ist Ludwig Böld (Freie Wähler)

Wappen

Das Wappen zeigt einen in Silber aufsteigenden roten Fuchs.

Wirtschaft und Infrastruktur

Straßenverkehr

Im Verkehrsknotenpunkt Rennertshofen kreuzen sich die Staatsstraße 2047 (Dollnstein-Donauwörth) und die Staatsstraße 2214 (Neuburg a.d.Donau-Monheim). Der Markt Rennertshofen betreut ein gut ausgebautes Ortsstraßennetz von 63,255 km Länge (hiervon 22,820 km Innerortsstraßen und 40,508 km Gemeindeverbindungsstraßen).

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Zwischen Rennertshofen und Neuburg bestehen gute Busverbindungen.

Wirtschaft

Die nachfolgenden Unternehmen sind in Rennertshofen ansässig:

  • Kettlitz-Chemie GmbH & Co.KG
  • DTB Donau Trockenbau GmbH
  • Wilhelm Markmiller oHG

Bildung

Kultur

Sehenswürdigkeiten

  • In Rennertshofen das Marktstraßen-Ensemble mit barocker Pfarrkirche und Renaissance-Rathaus (1. Hälfte des 16. Jahrhunderts) und die historische Marktmauer mit noch erhaltenen Tortürmen laden zur Besichtigung ein.
  • Rennertshofen liegt am südlichen Eingang des Wellheimer Trockentales der Urdonau, das zum Altmühltal hinführt. Mit Radwanderweg.
  • Alljährlicher Körnerteppich zum Erntedankfest in der Pfarrkirche Rennertshofen (Auskunft: Kath. Pfarramt Rennertshofen, Tel. 0 84 34 / 2 41).
  • Im Ortsteil Stepperg Schloss: Mitteltrakt aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts, die Flügelbauten von 1806, Umbau 1907 von Gabriel v. Seidl. Schlosspark mit Parkmauer, 18./19. Jahrhundert, im Park. Hermesskulptur von Ludwig Schwanthaler. Pfarrhaus mit Steilsatteldach, 1735; Pfarrstadel und Gartenmauer mit Pavillon, 18. Jahrhundert. Katholische Pfarrkirche St. Michael, 1907 von Gabriel v. Seidl erbaut, Turm von 1731.
  • Im Ortsteil Hütting sehenswerte Kirche und Burgruine auf einem Dolmomitkegel.
  • Im Ortsteil Mauern wurden die Weinberghöhlen am westlichen Talhang bereits vom Eiszeitmenschen begangen.

Weblinks


Quelle:
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