Restringierter Code

Der restringierte Code ist die Art sich auszudrücken, die bildungsfernen Schichten zugewiesen wird. Des Weiteren sollen Sendungen und Literatur, die auf diese Gruppe abzielen, diesen benutzen.

Die Merkmale des restringierten Codes sind kurze, grammatisch einfache, häufig unvollständige Sätze, sowie eine begrenzte Anzahl von Adjektiven und Adverben. Des Öfteren werden auch Sprichwörter verwendet. Der restringierte Code wird häufig Zeitungen und anderer Literatur zugewiesen, deren Leserschaft als weniger gebildet gilt, so z.B. der BILD. Das Gegenteil heißt elaborierter Code.

Die Unterscheidung der beiden Codes ist auf Basil Bernstein zurückzuführen, der in den 1960er Jahren die Defizithypothese in der modernen Soziolinguistik aufstellte.

Siehe auch

Weblinks

Quelle:
Artikel Restringierter Code aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika
Werbung
Empfehlungen
Drosnin, Michael
8,95 €

Volkov, Shulamit
12,50 €

Im Auftr. d. Instituts f. Textkritik hrsg. v. K. D. Wolff
128,00 €
Bookmarks
delicious wong linkarena google