Der Rheinpark ist ein am Rhein gelegener rechtsrheinischer Naherholungsbereich in Köln.
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Entstanden ist ein erster Park bereits nach der Schleifung des inneren Festungsrings und Umwandlung in den Kölner Grüngürtel. Erstmalig angelegt wurde er 1912 anlässlich der Werkbund-Ausstellung im Jahre 1914 und 1928 besonders gestaltet anlässlich der Pressa mit Rosengarten und Liegewiesen um die Messeanlagen. Wesentlich erweitert auf 480.000 m² wurde die Trümmerlandschaft am Rheinufer nach dem Zweiten Weltkrieg durch Gartenbaudirektor Kurt Schönbohm für die Bundesgartenschau 1957. Dabei wurden rund 40.000 m³ Trümmerschutt, die dort abgelagert worden waren, mit Humus überdeckt und in eine wellige Hügellandschaft umgewandelt.
Es wurden dann etwa 2,5 Millionen Blumen, Sträucher und Bäume angepflanzt. Eine weitere Bundesgartenschau fand dort 1971 statt. Zum 50-jährigen Jubiläum wurde der Park als Deutschlands schönster Park 2007 ausgezeichnet. Die Ehrung für die jeweils zehn schönsten öffentlichen Parkanlagen wird von der Firma Briggs & Stratton mit einer unabhängigen Fachjury durchgeführt. Der Sieger nimmt am europäischen Wettbewerb teil.
Am Tanzbrunnen von 1957 von Josef Op Gen Oorth, überspannt mit einer Zeltkonstruktion des Architekten Frei Otto, mit Open-Air-Bühne und zum Teil wiederum von Frei Otto 1971 überschirmten Zuschauerplätzen finden Musikalische Veranstaltungen und vor kritischem Publikum die bekannten Talentproben für den musikalischen Nachwuchs statt
Errichtet bereits 1928, 1957 durch Hans Schilling modernisiert.
Die Kleinbahn im Rheinpark, eine kleine Schmalspureisenbahn (600 mm) (Parkeisenbahn) dreht im Sommer auf 2 km langer Strecke ihre Runden durch den Park. Die erste Bahn fuhr hier bereits 1928. Dann jeweils zu den Gartenschauen. Die heutige Bahn fährt seit 1973, seit 2001 sogar gelegentlich mit einer restaurierten Porsche-Lok von der Gartenschaubahn von 1971.
Der Rheinpark ist ebenfalls Ausgangspunkt für die den Rhein überquerende Gondelbahn. Die Rheinseilbahn wird von den Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) betrieben.
Am Rheinpark befindet sich der "Jugendpark", ein Städtisches Jugendzentrum, in dem man unter anderem für ein paar Euro Minigolf auf 18 Bahnen spielen kann.
Am Nordende des Rheinparks befindet sich unmittelbar neben der Zoobrücke das Kölner Thermalbad, die "Claudius-Therme"
Bis der Sessellift im Sommer 2003 wegen Unrentabilität abgerissen wurde, verband er die Rheinseilbahn und den Haupteingang des Rheinparks.
Joachim Bauer, Dieter Klein-Meynen, Henriette Meynen: Garten am Strom, Der Rheinpark in Köln, Bachem Verlag, Köln 2007
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