Rhodos (Stadt)

Rhodos ( Ρόδος ) (türkisch bis 1912 Rodos, italienisch 1912-47 Rodi ) ist die Hauptstadt (gegr. 408 v. Chr.) der griechischen Insel Rhodos und liegt im Norden an deren Spitze. Sie hat heute rund 57.000 Einwohner.

Ehemaliges Hospital Innenhof.
Ehemaliges Hospital Innenhof.

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Die Altstadt

Die Altstadt, welche seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, liegt zum Teil auf einem Hügel und ist von einer 4 Kilometer langen Festungsmauer umgeben, die bis an den Hafen reicht. Am höchsten Punkt der Altstadt liegt der Großmeisterpalast des Johanniterordens (von 1937 bis 1940 von den Italienern wieder aufgebaut), der heute ein Museum beherbergt, in dem römische und griechische Skulpturen ausgestellt sind, sowie zahlreiche Mosaiken, welche, unter der italienischen Besatzung, ihren Weg von Kos hierher fanden.

Die „Touristen-Meile“ in der Altstadt von Rhodos heißt Odos Sokratous. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Süleiman-Moschee, gegenüber befindet sich die türkische Bibliothek. Berühmte Plätze sind die Platia Ippokratu und der Platz der jüdischen Märtyrer (Seepferdchenbrunnen), so genannt wegen der im Zweiten Weltkrieg hier von den Deutschen zur Deportation zusammengetriebenen Juden von Rhodos. Von den ca. 2000 Deportierten kamen nur ca. 200 zurück. Südwestlich der Sokratous erstreckt sich die eigentliche Altstadt, das Türkenviertel, mit ihren schmalen Gässchen, diversen Moscheen, kleinen Plätzen und einem türkischen Bad.

Fotos

Literatur

  • Anthony Luttrell: The town of Rhodes. 1306-1356. Rhodos 2003. ISBN 9602142081

Weblink

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