Robert Kerber (* 1884; † unbekannt) war ein österreichischer Politiker der Ersten Republik.
Der promovierte Jurist und Verwaltungsfachmann war Ministerialrat im Bundesministerium für soziale Verwaltung und Mitglied der Christlichsozialen Partei Österreichs (CS). Kerber wurde ab 11. März 1933 Bundesminister für soziale Verwaltung. Vom 23. September 1933 bis zum 10. Juli 1934 war er österreichischer Innenminister. Als solcher war er mit der sachlichen Leitung der Angelegenheiten der inneren Verwaltung und ab 1. Mai 1934 auch der administrativen Angelegenheiten des Bundesamts für Statistik betraut. Für Angelegenheiten des Sicherheitswesens war hingegen während seiner Amtszeit Bundesminister Richard Schmitz verantwortlich. Während der Amtszeit Kerbers kam es zum Österreichischen Bürgerkrieg und zur Errichtung des austrofaschistischen Ständestaats.
Erste Republik: Heinrich Mataja | Matthias Eldersch | Walter Breisky | Egon Glanz | Walter Breisky | Rudolf Ramek | Leopold Waber | Walter Breisky | Felix Frank | Vinzenz Schumy | Ernst Rüdiger Starhemberg | Franz Winkler | Franz Bachinger | Vinzenz Schumy | Robert Kerber | Emil Fey | Eduard Baar-Baarenfels | Edmund Glaise-Horstenau | Arthur Seyß-Inquart
Zweite Republik: Franz Honner | Oskar Helmer | Josef Afritsch | Franz Olah | Hans Czettel | Franz Hetzenauer | Franz Soronics | Otto Rösch | Erwin Lanc | Karl Blecha | Franz Löschnak | Caspar Einem | Karl Schlögl | Ernst Strasser | Günther Platter | Liese Prokop | Wolfgang Schüssel | Günther Platter