| Rodaun | |
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| Wappen | Karte |
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Rodaun war bis 1938 eine eigenständige Gemeinde und ist heute ein Stadtteil Wiens im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing.
Rodaun liegt am Eintritt der Liesing aus dem Wienerwald in das Wiener Becken auf einer Höhe von 266 m.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1170 als Radune. Mit dem Gesetz vom 1. Oktober 1938 nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde Wien zu „Groß-Wien“ vergrößert. Dies hatte eine Eingemeindung Rodauns zu Folge. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde diese im Jahre 1954 bestätigt. Heute ist der Ort bereits stark verstädtert. Teilweise findet sich jedoch noch Weinanbau in Rodaun.
Rodaun ist vor allem bekannt für das Schloss Rodaun, das vermutlich bereits zur Zeit der Babenberger erbaut wurde, sowie die daneben befindliche Bergkirche Rodaun, ein reiner Barockbau, der seine Funktion als Pfarrkirche seit den 1950er Jahren verloren hat. Schloss und Bergkirche wurden auch als Motiv für die Gestaltung des für Rodaun bestimmten Teils des Liesinger Wappens verwendet. Des Weiteren befinden sich in Rodaun das Hofmannsthal-Schlössl und das ehemalige Wohnhaus des österreichischen Dichters Hugo von Hofmannsthal.
Bekannt ist Rodaun auch als Endstation der Straßenbahnline 60.
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