| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | |
| Koordinaten: | 47° 51′ N, 12° 8′ O | |
| Höhe: | 447 m ü. NN | |
| Fläche: | 37,22 km² | |
| Einwohner: | 60.295 (30. Sep. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1620 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 83001-83028 | |
| Vorwahl: | 08031 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RO | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 63 000 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Königstraße 24 83022 Rosenheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeisterin: | Gabriele Bauer (CSU) | |
Die Stadt Rosenheim ist kreisfreie Stadt und zugleich Kreisstadt des Landkreises Rosenheim (Oberbayern). Als eines von 23 bayerischen Oberzentren gilt Rosenheim als wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des südostbayerischen Raums. Mit über 60.000 Einwohnern ist Rosenheim nach München und Ingolstadt die drittgrößte Stadt in Oberbayern.
Inhaltsverzeichnis |
Rosenheim liegt am Inn im Bayerischen Alpenvorland
Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen München (ca. 60 km nordwestlich), Salzburg (ca. 80 km östlich) und Innsbruck (ca. 110 km südwestlich) sowie dem Brennerpass nach Italien (ca. 130 km). Durch Rosenheim führen die Eisenbahnstrecken München-Salzburg und München-Verona/Italien sowie die österreichische Transitstrecke Salzburg-Innsbruck. Nahe der Stadt liegt das Autobahndreieck Inntal, an dem die Inntal-Autobahn von der Autobahn München-Salzburg abzweigt (siehe auch Verkehr).
Rosenheim besitzt aufgrund seiner Lage einen hohen Freizeitwert; im näheren Umkreis von etwa 25 km befinden sich der Chiemsee, der Simssee und etwa ein Dutzend weiterer Badeseen sowie die Berge des nördlichen Alpenrands Wendelstein, Hochries und Kampenwand, die zum Skifahren, Wandern, Mountainbiken und Gleitschirm-/Drachenfliegen einladen.
Die Landschaft unmittelbar um Rosenheim ist in ihrer jetzigen Form in der letzten Eiszeit durch das Vorrücken des Inntalgletschers und später durch den Rosenheimer See geprägt worden. Der See erstreckte sich noch vor ca. 10.000 Jahren über das gesamte Inntal bis in die Gegend von Wasserburg am Inn, gut 25 km nördlich von Rosenheim. Noch heute ist an vielen Stellen rings um die Stadt zu erkennen, wie der frühere flache Seegrund plötzlich in die relativ steile Uferböschung übergeht.
Rosenheims Entwicklung war von jeher bestimmt von seiner günstigen Lage an den wichtigen Verkehrsachsen in Nord-Süd-Richtung (zwischen Passau/Regensburg und Brenner/Norditalien) bzw. Ost-West-Richtung (zwischen Augsburg/München und Salzburg).
Bereits zur Römerzeit war Pons Aeni (lat. für „Brücke über den Inn“, ein Siedlungsbereich um das heutige Langenpfunzen und Leonhardspfunzen nördlich von Rosenheim, Flusskilometer 180,8) der wichtigste Innübergang zwischen den römischen Provinzen Noricum und Rätien. Pons Aeni lag zwischen Aying (Isinisca) und Seebruck (Bedaium) an der römischen Militärstraße Via Julia von Augsburg nach Salzburg, wie die römische Straßenkarte Tabula Peutingeriana aus dem 4. Jahrhundert n. Chr zeigt.
Der Ursprung des Stadtnamens ist nicht eindeutig geklärt. Im Jahre 1234 erstmals erwähnt wird die Burg Rosenheim am östlichen Innufer, auf dem heutigen Schlossberg, oberhalb einer neuen Innbrücke. Möglicherweise geht der Name Rosenheim auf das Rosenwappen der Wasserburger Hallgrafen, der Erbauer der Burg am östlichen Innufer (heutiger Schlossberg), zurück. Eine andere Theorie besagt, dass der Name ursprünglich Rossenheim war, abgeleitet von den Rössern, die im Mittelalter dazu dienten, Transportschiffe flussaufwärts zu ziehen, und für die es in Rosenheim große Stallungen gab. Noch heute verwendete Straßennamen wie „Am Esbaum“ (der Baum, an dem die Rösser ästen) oder „Am Roßacker“ sind ein möglicher Hinweis darauf. Eine weitere Theorie besagt, dass auch eine Wortverwandtschaft bestehen könnte zu „Roas“, „Roze“ oder „Ried“, was früher Sumpf- und Torfgebiete bezeichnete, die um Rosenheim herum heute noch anzutreffen sind – klar ersichtlich auch durch den Namen der Rosenheimer Nachbarstadt „Kolbermoor“. Ein Beispiel für eine der alten Bezeichnungen ist der nahegelegene Ort „Riedering“. Möglicherweise ist der Name Rosenheim aber auch vom Personennamen „Roso“ / „Hrodo“ abgeleitet.
Etwa zur Zeit der Ersterwähnung der Burg im Jahre 1234 entstand Rosenheim im 13. Jahrhundert am westlichen Ufer als Ansiedelung von Schiffsleuten. Da das Gelände an der Innbrücke über lange Zeit aufgrund des sumpfigen Bodens im Zuge der Mangfallmündung nicht bebaut werden konnte, entstand die Siedlung einige hundert Meter davon entfernt, weshalb das Stadtzentrum Rosenheims nicht wie in anderen Städten direkt am Flussufer liegt.
Der Ort gewann rasch an Bedeutung als Umschlagplatz für alle Arten von Gütern, die auf dem Inn transportiert wurden (Vieh, Getreide, Seide, Waffen, Salz) und erhielt 1328 das Marktrecht. Die Rosenheimer Schiffsmeister brachten es in dieser Epoche durch den regen Warentransport, der sich zwischen Hall in Tirol den Inn und die Donau hinab bis nach Wien und Budapest erstreckte, zu großem Reichtum. Bis etwa 1600 hatte sich die Siedlung zu einem der größten und bedeutendsten Märkte Bayerns entwickelt, auch wenn Rosenheim das Stadtrecht erst 1864 durch den bayerischen König Ludwig II. erlangen sollte.
Der wirtschaftliche Niedergang kam im Laufe des 17. Jahrhunderts im Zuge des Rückgangs der Innschifffahrt und der Folgen des Dreißigjährigen Krieges. Hinzu kamen eine Pestepidemie (1634) und ein Marktbrand (1641).
Im 19. Jahrhundert konnte sich Rosenheim zu einem wirtschaftlichen Zentrum im südostbayerischen Raum entwickeln: 1810 wurde der Ort nach Reichenhall und Traunstein zum Standort der dritten bayerischen Saline. Eine frühe Art der Pipeline aus Holz brachte Sole von den Salzbergwerken im Raum Reichenhall bis zur Rosenheimer Saline. Durch das Sieden von Salz wurde die Innstadt zu einem Zentrum der bayerischen Salzproduktion, bis die Saline 1958 geschlossen wurde.
Einen weiteren Aufschwung brachte der frühe Anschluss an die Eisenbahn. 1858 wurde der Rosenheimer Bahnhof eingeweiht, der sich jedoch bald als zu klein und für die weitere Stadtentwicklung hinderlich erweisen sollte; schon 1876 zog er an seinen jetzigen Platz um. Die alte Bahnlinie wurde zur schnurgeraden Durchgangsstraße (heute Rathaus- und Prinzregentenstraße, wichtigste Rosenheimer Verkehrs-Achse, vom Nordwesten zum Südosten der Stadt), der Lokschuppen des ersten Bahnhofs dient heute als Ausstellungszentrum, der alte Bahnhof direkt gegenüber ist seit 1878 das Rathaus − und dient in der ZDF-Vorabendserie „Die Rosenheim-Cops“ als Kulisse des Polizeipräsidiums.
Die wirtschaftliche Blüte des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts machte den Gründerzeit- und Jugendstil (und dessen regionale Ausprägung, den Heimatstil) zum wichtigsten Baustil, der heute noch das Stadtbild bestimmt. So wurde im entstehenden Behördenviertel um das heutige Rathaus auch die evangelische Erlöserkirche im für Rosenheim seltenen neogotischen Klinker-Stil für die sich vergrößernde Evang.-Luth. Kirchengemeinde erbaut.
Zu Anfang des 20. Jahrhunderts besaß Rosenheim noch neun Brauereien, die heute im Namen einiger Gaststätten erhalten sind (Duschl-, Hof-, Mail-, Pernloher-, Stern-, Weißbräu). Bis heute überlebt haben nur AuerBräu und Flötzinger Bräu, die u. a. das Märzenbier für das Rosenheimer Herbstfest liefern, sowie das B. Bierbichler Weißbräu.
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Im Jahr 1978 wurde das Stadtgebiet im Zuge der Gemeindereform um wesentliche Teile der Gemeinden Aising, Pang und Westerndorf St. Peter erweitert. Happing ist bereits seit 1967 Teil der Stadt.
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¹ Volkszählungsergebnis
Detaillierte Angaben (Stand 30. September 2006):
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Der Stadtrat mit insgesamt 44 Sitzen setzt sich wie folgt zusammen:
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Rosenheim unterhält folgende Städtepartnerschaften:
Rosenheim ist befreundet mit
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Die Stadt Rosenheim ist Ausrichter der Landesgartenschau 2010. Im Zuge dieser Veranstaltung werden große Umbaumaßnahmen in Innenstadt und an Mangfall und Inn das Stadtbild neu prägen und auf die Landesgartenschau 2010 ausrichten.
Rosenheim hat eine lange Eishockeytradition. Der Sportbund DJK Rosenheim wurde 1982, 1985 und 1989 deutscher Meister und erreichte wiederholt das Finale um die deutsche Meisterschaft. 1993 folgte der freiwillige Abstieg in die zweite Bundesliga. Mit einer aus dem eigenen Nachwuchs gebildeten Mannschaft gelang der sofortige Wiederaufstieg in die erste Bundesliga. 1994 wurde die erste Bundesliga in die DEL umgewandelt, zu deren Gründungsmitgliedern der SBR zählt. Die Eishockeyabteilung wurde vom Stammverein Sportbund DJK Rosenheim abgespaltet und in die Starbulls Rosenheim GmbH umgewandelt. Nach mehreren Jahren in der DEL wurde die Lizenz nach Iserlohn verkauft. Der Verein musste als Starbulls Rosenheim e.V. in der untersten bayerischen Liga wieder von vorne anfangen, schaffte aber in der Saison 2003/2004 den Aufstieg in die Oberliga (dritthöchste Liga).
Großer Wert wird bei den Starbulls Rosenheim auf die Eishockey-Nachwuchsarbeit gelegt. Aushängeschild ist hierbei die DNL-Mannschaft, die in der Saison 2005/2006 die Deutsche Vizemeisterschaft errang.
Rosenheims größter von insgesamt acht Fußballvereinen ist der TSV 1860 Rosenheim. Die erste Mannschaft spielte schon mehrmals in der Bayernliga und gehört momentan der Landesliga Süd an. Mit insgesamt 11 Mannschaften wird beim TSV 1860 Rosenheim eine sehr intensive Jugendarbeit betrieben. In der Saison 2006/2007 schaffte auch der Sportbund Rosenheim den Aufstieg in die Landesliga Süd.
Die Mitglieder des Kajak-Klub Rosenheim (KKR) erzielten internationale Erfolge. Sogar Welt- und Europameister (zum Beispiel Claudia Brokof) gingen aus den Reihen dieses Vereins hervor und auch aktuell gehören Athleten des KKR der internationalen Spitze an.
Der deutschen und teilweise internationalen Spitze gehören auch Sportlerinnen und Sportler in den Disziplinen Badminton (PTSV Rosenheim), Boxen (ASV Happing), Leichtathletik (TSV 1860 Rosenheim), Faustball (MTV Rosenheim), Rock'n Roll-Tanzsport (Rock'n'Roll-Club Rosenheim) sowie Ski-/Snowboardfahrer und Kampfsportler mehrerer Vereine an.
Die vier mitgliedstärksten Breitensportvereine Rosenheims sind die Sektion Rosenheim des Deutschen Alpenvereins, SB/DJK Rosenheim, der Skiclub Aising-Pang sowie der TSV 1860 Rosenheim.
Die größten Sportstätten Rosenheims sind das städtische Eisstadion (Kathrein-Stadion), das für 6.300 Zuschauer Platz bietet, die Gabor-Halle (1.200 Plätze) sowie das Jahnstadion des TSV 1860 Rosenheim und der Campus des SB/DJK Rosenheim.
Rosenheim ist als Zentrum eines Ballungsraums von etwa 150.000 Einwohnern die wichtigste Einkaufsstadt im gesamten südostoberbayerischen Raum. Sie bietet ein umfassendes Angebot in den Bereichen Bekleidung, Einrichtung (drei große Möbelhäuser), Unterhaltungselektronik, Schmuck, Dienstleistungen und Gastronomie.
Der überwiegend von mittelständischer Wirtschaft geprägten Stadt ist es gelungen, vor allem im traditionellen Rosenheimer Bereich Holz ein eigenes Profil zu entwickeln. Rosenheim ist der Sitz mehrerer, teilweise international agierender holzverarbeitender Unternehmen. Die Bandbreite reicht von der Herstellung von Parkettböden bis zur Fenstertechnik. Den Betrieben der Holzbranche steht dabei das Know-How mehrerer Ausbildungsstätten vor Ort zur Verfügung (siehe „Schule und Bildung“). Die Stadt Rosenheim fördert die Holztechnik durch den Ausbau des Holz-, Informations- und Technologiezentrums (HIT).
Ein weiterer wirtschaftlicher Schwerpunkt liegt in der Informations- und Kommunikationstechnik. Rosenheimer Unternehmen sind auch international vor allem in den Bereichen Antennen-, Funk- und Telekommunikationstechnik, Softwareentwicklung, IT-Dienstleistungen und Consulting tätig.
Weltweit bekannte Unternehmen aus Rosenheim sind Gabor shoes, die Hamberger Industriewerke (Parkettmarke HARO), Kathrein (Antennen. Elektronik), Schattdecor (Dekordruck) oder Klepper (Faltboote).
Innerhalb des grenzüberschreitenden Raumes Rosenheim − Kufstein − Salzburg gibt es enge Beziehungen. Viele Arbeiter, aber auch Schüler und Studenten pendeln zwischen Österreich und Bayern, und einige Unternehmen haben Standorte in den drei Zentren. Ein richtungsweisendes Projekt zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist die „IT-Region Salzburg, Rosenheim, Kufstein, Traunstein, Berchtesgadener Land“.
Die Arbeitslosenquote im Gebiet der Arbeitsagentur Rosenheim lag im Mai 2007 bei 4,5 %.
An das überregionale Straßennetz ist Rosenheim über die Autobahnen A8 München–Salzburg und A93 Rosenheim–Kufstein sowie die Bundesstraße 15 angebunden. Die B 15 wurde im Sommer 2005 zwischen Autobahn und „Panorama-Kreuzung“ auf vier Spuren ausgebaut. Langfristig ist ein autobahnähnlicher Neubau der Bundesstraße 15, die B 15neu, zwischen Regensburg, Landshut und Rosenheim geplant.
Seit Jahren wird auch über eine Reihe von Umgehungsstraßen nachgedacht, um die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten. Nach langer Planung wurde 2005 mit dem Bau der südlichen Umgehung Panorama-Schwaig begonnen. Das Vorhaben war umstritten, da diese Straße die Kaltenauen, ein Landschaftsschutzgebiet, durchquert. Ein Volksentscheid im Jahr 2003 ging jedoch zugunsten der Straße aus. Sie wurde im Mai 2007 fertiggestellt. Weitere Projekte sind die Westtangente Rosenheim, für die 2006 der Planfeststellungsbeschluss erfolgte, und die dritte Innbrücke, die den Inn beim Ortsteil Langenpfunzen überqueren soll.
Mit einem Volumen von täglich rund 20.000 Fahrgästen ist der Bahnhof Rosenheim der siebtgrößte Bahnhof in Bayern.
Rosenheim ist ein Eisenbahnknotenpunkt und wird von den Bahnstrecken München–Kufstein (Kursbuchstrecke 950), München–Salzburg (Kursbuchstrecke 951), Rosenheim–Mühldorf (Kursbuchstrecke 944) und Rosenheim–Holzkirchen (Mangfalltalbahn, Kursbuchstrecke 958) berührt.
Die Österreichischen Bundesbahnen befahren die Verbindung Salzburg–Landl/Rosenheim (– Kufstein) im Zweistundentakt ohne Halt mit Fernzügen der Relation Wien–Salzburg–Innsbruck–Vorarlberg über die Rosenheimer Kurve.
Der Regionalverkehr Oberbayern bietet Anbindungen der Gemeinden des Landkreises mit der Stadt Rosenheim und den benachbarten Landkreisen.
Der Stadtbusverkehr wird von einem privaten Busunternehmen eigenwirtschaftlich, d.h. ohne kommunale Beteiligung und weitgehend ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand, betrieben. Das Unternehmen betreibt 12 Stadtbuslinien sowie 4 Nachtverkehrslinien, welche montags und dienstags von 5 bis 21 Uhr verkehren, mittwochs und donnerstags von 5 bis 23 Uhr, freitags von 5 bis 2 Uhr und samstags von 8 bis 2 Uhr. Die kleineren Stadtteile am Stadtrand (Westerndorf am Wasen, Unterfürstätt, Langenpfunzen, Happing, Kastenau) sind im Stundentakt angebunden, die Haupt-Wohngebiete und -Einrichtungen (Pang, Aising, Aisingerwies, Aicherpark, Fachhochschule, Traberhof) im 15-Minuten-Takt. Die Linien 8 und 9 binden die Nachbarstadt Kolbermoor im 30-Minuten-Takt an. Der Nachtverkehr fährt in vier Ringlinien fast alle Stadtteile an, ausgenommen Egarten, Unterfürstätt und Oberwöhr. Die zentrale Bushaltestelle Stadtmitte dient als Verknüpfungspunkt mit Info-Center im Ticketzentrum. Über 4 Mio. Fahrgäste nutzten den Rosenheimer Stadtbusverkehr im Jahr 2006.
Seit 1989 gibt es in Rosenheim das Lokalradio Charivari und seit 2001 den Jugendsender Radio Galaxy. Die Sendefrequenzen sind 92,3 MHz und 96,7 MHz für Radio Charivari, 106,6 MHz für Radio Galaxy.
Bereits 1987 ging das Regionalfernsehen Rosenheim (RFR) im Kabelnetz an den Start. Anfang 2004 wurde das Sendegebiet um die Landkreise Mühldorf, Altötting, Traunstein und Berchtesgadener Land erweitert und das RFR in RFO (Regionalfernsehen Oberbayern) umbenannt; es erreicht inzwischen etwa eine halbe Million potenzieller Zuschauer. Die Verbreitung erfolgt über diverse Kabelnetze in Südostbayern, über DVB-T, über Antenne sowie digital über Satellit (DVB-S) auf Astra 19,2° Ost.
Das Oberbayerische Volksblatt (OVB) ist die Regionalzeitung in Stadt und Landkreis Rosenheim und im Landkreis Mühldorf sowie im westlichen Teil des Landkreises Traunstein. Sie erreicht mit ihren Regionalausgaben eine Druckauflage von knapp 80.000 Exemplaren und rund 220.000 Leser in der Region.
Seit Beginn 2007 erscheint die pressewoche neu auf dem Rosenheimer Zeitungsmarkt. Das kostenpflichtige Wochenblatt wird in Rosenheim verlegt.
Außerdem decken den Landkreis Rosenheim folgende Anzeigenblätter ab:
In Rosenheim bestehen 15 Schulen mit 8500 Schülern unter der Trägerschaft der Stadt Rosenheim. Darunter sind zehn Grund- und Hauptschulen, ein Sonderpädagogischen Förderzentrum, zwei Realschulen und drei Gymnasien.
Zudem gibt es eine private Wirtschaftsschule, eine Fachoberschule, sowie eine damit verbundene Berufsoberschule, zwei Berufsschulen, fünf Berufsfachschulen für verschiedene Ausbildungsberufe und die Fachhochschule Rosenheim.
Durch den Fachbereich Holztechnik der Fachhochschule mit seinem Lehrinstitut der Holzwirtschaft und Kunststofftechnik sowie die Staatliche Fachschule für Holztechnik, die in Rosenheim Holzingenieure, -wirte und -techniker ausbilden, knüpft Rosenheim an seine jahrhundertelange Tradition als Zentrum des oberbayerischen Holzhandels, der Holzgewinnung und -bearbeitung an.
Rosenheim ist die Geburtsstadt von
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