| Wappen | Karte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Russland |
| Föderationskreis: | Südrussland |
| Föderationssubjekt: | Oblast Rostow |
| Gemeindeart: | |
| Fläche: | 354 km² |
| Einwohner: | 1.062.144 (2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 3.000,4 E./km² |
| Höhe: | ca. 130 m ü. NN |
| Postleitzahlen: | |
| Telefonvorwahl: | 007 863 |
| Geografische Lage: | |
| Kfz-Kennzeichen: | 61 |
| Stadtgliederung: | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Russland, 344007, Rostow am Don, Ul. B.Sadowaja, D. 47 |
| Offizielle Website: | rostov-gorod.ru |
| E-Mail-Adresse: | meria@rostov-gorod.ru |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Tschernyschew Michail Anatolewitsch |
| Liste der Städte in Russland | |
Rostow am Don (russisch Ростов-на-Дону/ Rostov-na-Donu) ist eine der größten Städte im europäischen Teil der Russischen Föderation. Sie liegt im Süden des Landes, 46 Kilometer vor der Mündung des Dons in das Asowsche Meer. Sie ist zugleich Hauptstadt des Rostower Gebiets und wird als "Tor zum Kaukasus" bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt wurde im Jahr 1749 unter Elisabeth Petrowna am rechten Ufer des Dons 46 km vor seiner Mündung ins Asowsche Meer zum Schutz russischer Handelswege gegründet. Im Jahr 1760 wurde in der Stadt die Rostower Festung errichtet. Heute ist die Stadt eine der größten des Landes mit über 1 Million Einwohnern. Rostow am Don liegt 1.226 Kilometer südlich von Moskau. Sie bildet das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Südrusslands.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt am 21. November 1941 von den Truppen der deutschen Wehrmacht eingenommen, jedoch mussten sie die Stadt nach 8 Tagen, am 29. November, wieder aufgeben und wurden rund 80 km zurückgeworfen. Auf ihrem Rückzug hinterließen die Deutschen eine Schneise der Verwüstung. Etliche Fabriken und Wohnhäuser wurden von ihnen niedergebrannt, und 200 russische Kriegsgefangene nur wenige Stunden vor ihrer Befreiung am Bahnhof der Stadt erschossen.
Nachdem die Rote Armee die Stadt wieder befreit hatte, wurde sofort mit dem Wiederaufbau der zerstörten Fabriken und Häuser begonnen, da man davon ausging, dass die Deutschen die Stadt nicht noch einmal erobern könnte. Doch am 24. Juli 1942 wurde die Stadt erneut erobert.
Die in Rostow lebenden Juden mussten sich am 11./12. August 1942 in einem Schulgebäude versammeln und wurden dann zur Smijowskaja Balka (Schlangenschlucht) getrieben, wo sie erschossen wurden. Darunter waren auch die 55-jährige Sabina Spielrein und ihre beiden Töchter Renata und Eva. Nach heftigen Kämpfen wurde die Stadt im Februar 1943 erneut zurückerobert und diesmal endgültig befreit.
Wichtigste Industriezweige der Stadt sind die holzverarbeitende Industrie, sowie funkelektronische, elektrotechnische und chemische Produktionsstätten. Daneben werden im Gebiet der Stadt Rostow wegen seiner fruchtbaren Schwarzböden in großem Umfang landwirtschaftliche Produkte, insbesondere Getreide, erzeugt. Weiterhin ist die Region eines der bedeutendsten Steinkohleabbaugebiete der Russischen Föderation.
Rostow am Don ist auch ein Verkehrsknotenpunkt Südrusslands. So befindet sich nicht nur ein großer Bahnhof, der der wichtigste Eisenbahnknotenpunkt des Südens ist, sondern auch ein internationaler Flughafen und ein wichtiger Binnenhafen am Don.
Das jüngste russische Atomkraftwerk ging am 30. März 2001 in der südrussischen Don-Region ans Netz.
Interessante Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kunstgalerie, diverse große Kirchen im Stadtzentrum, unter anderem die riesige Kathedrale vom berühmten russischen Architekten Konstantin Andrejewitsch Thon, das Musiktheater, der Zirkus, das Oblastmuseum und die Öffentliche Bibliothek.
Die Stadt verfügt über einige Hochschulen. Die größte davon war die Rostower Staatsuniversität, RGU, welche bereits im Jahr 1915 eröffnet wurde. Im Januar 2007 fusioniert die RGU mit weiteren Rostower und südrussischen Universitäten zur YUFU, der Südlichen Föderalen Universität. Des Weiteren existieren pädagogische, ökonomische und medizinische Institute in der Stadt.
Die Fußballvereine FK Rostow (Premjer-Liga) und FK SKA Rostow sind in Rostow am Don beheimatet.
Rostow am Don ist Partnerstadt von:
Um Rostow herum trieb der Serienmörder Andrej Tschikatilo über 10 Jahre sein Unwesen.
| Commons: Rostov-on-Don – Bilder, Videos und Audiodateien |
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Brockhaus-1837: Don gratuit · Don
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DamenConvLex-1834: Juan, Don d'Austria · Karlos, Don · Don Quixote · Cid, Don Ruy Diaz · Don
Heiligenlexikon-1858: Vincentius Don, V. (72) · Don, S.
Herder-1854: Rostow · Don [1] · Don [2] · Don'sche Kosaken · Don Juan · Don gratuit · Don Quixote · Don Juan d'Austria
Meyers-1905: Rostów · Don [1] · Don Ranudo · Don [2] · Don [4] · Don [3] · Don gratuit · Don Carlos · Don Benīto · Don Quixote · Don Juan d'Austria · Don Juan
Pierer-1857: Rostow · Don [2] · Don [1] · Torre Don Ximeno · Don [3] · Don Quixōte · Don Giovanni · Don Benito u. Mingrabil · Don gratuit · Don Juan d'Austria · Don Juan